Ev zug verspielt playoff-chance: drei strafen, zwei tore, ein albtraum
Die Zuger verpassten den Sprung auf Platz sieben selbst. Drei Strafen binnen 120 Sekunden, zwei Gegentore in 33 Sekunden – das 0:2 gegen Rapperswil-Jona lässt die Playoff-Träume der Lakers schlagen, während der EV Zug plötzlich wieder den Atem der Berner im Nacken spürt.

Der zweite drittel-crash: disziplinlosigkeit mit system
Mike Künzle räumt mit übertriebener Härte ab, Jan Kovar folgt mit einem Stockschlag, Raphael Diaz legt das Bein – alles innerhalb von drei Minuten. Die Lakers nutzen die doppelte Überzahl gnadenlos: Malte Strömwall trifft zum 1:0, Tanner Fritz erhöht auf 2:0. Die Zuger haben keine Antwort, nur noch betretene Gesichter.
Die Statistik ist gnadenlos: EV Zug kassierte in dieser Saison bereits 18 Gegentore in 5-gegen-3-Situationen – kein NL-Team ist anfälliger. Trainer Lars Leuenberger hatte vor Wochen gewarnt, „wenn wir nicht lernen, diszipliniert zu bleiben, werden wir die Playoffs verpassen“. Jetzt droht genau das Szenario.
Die Luft wird dünn. Mit nur noch zwei Spielen trennen die Zuger nur zwei Punkte vom SC Bern auf Rang neun. Die Lakers wiederum festigen Platz sieben und könnten sich sogar noch Hoffnungen auf Heimrecht im ersten Playoff-Duell machen. Für den EV Zug bleibt nur noch eine letzte Chance: Sieg in Genf und gleichzeitig ein Ausrutscher der Berner. Sonst heißt es: Frühjahrsurlaub statt Playoff-Krimi.
