Euroleague play-ins: überraschungen und ernüchterung!
Die reguläre Saison der EuroLeague ist Geschichte – und die Bilanz ist, gelinde gesagt, wechselhaft. Während Olympiakos Piräus als klarer Spitzenreiter in die Play-Ins einzieht, müssen einige vermeintliche Top-Teams wie Olimpia Mailand und Virtus Bologna die deutliche Leistungssteigerung ihrer Gegner gefürchtet. Die Ausgangslage für die packenden Duelle dieser Woche ist damit mehr als nur spannend.
Ein blick zurück: wer hat unterschätzt, wer enttäuscht?
Unser Power Ranking vom Saisonbeginn – nun ja, sagen wir es mal so: Wir hatten einige Volltreffer, aber eben auch einige daneben. Acht der Top-Ten trafen wir korrekt, allerdings in völlig zufälliger Reihenfolge. Valencia und Zalgiris, die als Außenseiter galten, haben die Erwartungen übertroffen, während Teams wie Anadolu Efes Istanbul einen Saisonverlauf hingelegt haben, der viele Fans überrascht hat. Die Türken, einst als Titelanwärter gehandelt, dümpelten lange Zeit hinter ihren Möglichkeiten her.
Besonders der Panathinaikos Athen scheint jedoch in der Lage, den Play-In-Modus zu nutzen und sich einen Platz unter den besten Acht zu erkämpfen. Das Heimspiel könnte hierbei ein entscheidender Vorteil sein. Doch wie so oft im Sport: Auf dem Papier sieht alles anders aus. Der FC Barcelona, der mit großen Ambitionen in die Saison gestartet war, muss sich ebenfalls noch beweisen.
Die Zahlen lügen nicht: Olympiakos führt das Feld mit einem Power Ranking von 8 an, gefolgt von Real Madrid mit 7. Virtus Bologna hingegen landete mit einem Wert von 5 im unteren Bereich des Rankings. Das zeigt deutlich, dass die Konkurrenz in dieser Saison enger war als viele erwartet hatten.

Play-in-duelle im fokus: wer geht als favorit ins rennen?
Dienstag und Mittwoch stehen die Play-In-Spiele an. Panathinaikos trifft auf Monaco, Barcelona empfängt die Stella Rossa. Beide Partien versprechen Spannung pur. Die Greens aus Athen, angeführt von Coach Ergin Ataman, stehen vor einer echten Herausforderung gegen den ehemaligen Mike James. Auch im Palau Blaugrana wird es heiß, denn die Roten aus Belgrad sind alles andere als ein leichter Gegner.
Die Ausgangslage ist klar: Jeder muss liefern, um die Chance auf die Final Four nicht zu verpassen. Die Budgets sind hoch, die Erwartungen enorm – und der Druck lastet auf den Schultern der Spieler. Aber im Basketball, wie in so vielen Sportarten, ist alles möglich. Und genau das macht diesen Wettbewerb so faszinierend.

Die power rankings im überblick:
Hier eine kurze Übersicht der Power Rankings, die die Leistungsstärke der Teams widerspiegeln:
- Asvel: 4,5
- Efes Istanbul: 4
- Baskonia: 6
- Virtus Bologna: 5
- Paris: 6,5
- Partizan: 5,5
- Olimpia Mailand: 5
- Bayern: 6,5
- Maccabi: 6,5
- Dubai: 6
- Stella Rossa: 6,5
- Barcellona: 6
- Monaco: 6,5
- Panathinaikos: 5,5
- Hapoel Tel Aviv: 6,5
- Zalgiris: 8
- Fenerbahce: 6
- Real Madrid: 7
- Valencia: 9
- Olympiacos: 8
Die EuroLeague hat einmal mehr bewiesen, dass jedes Spiel zählt. Und das gilt auch für die kommenden Play-Ins. Die Spannung steigt, die Vorfreude ist groß – und wir sind gespannt, welche Überraschungen uns noch erwarten.
Die kommenden Wochen werden zeigen, welche Teams die Nerven behalten und sich den ersehnten Platz unter den besten Acht erkämpfen. Eines ist sicher: Es wird ein heißer Kampf bis zum Schluss.
