Euroleague: die liga weitet sich aus – roma und bologna im rennen!

Die EuroLeague steht vor einem gewaltigen Umbruch! Nach Informationen aus der Branche ringen die Verantwortlichen um die Details einer Expansion, die die Liga ab 2027-28 auf 24 Teams vergrößern soll. Ein Deal, der nicht nur die Wettbewerbslandschaft verändert, sondern auch eine beträchtliche Summe in die Klubs fließen lassen wird.

Neulinge aus rom und bologna wollen mitmischen

Neulinge aus rom und bologna wollen mitmischen

Im Rennen um die begehrten Lizenzen sind neben etablierten europäischen Teams auch Überraschungen dabei: Die neue Roma-Mannschaft unter der Leitung von Nelson, die sich eine Spielstätte in der italienischen Hauptstadt sichert, sowie Virtus Bologna, die sich derzeit im zweiten Jahr ihrer dreijährigen Lizenz befinden. Auch weitere 17 Klubs haben Interesse signalisiert, darunter Teams aus London und Berlin – ein klares Zeichen, dass die EuroLeague ihre Reichweite über die bisherigen Kernmärkte hinaus ausweiten will. Die Roma-Mannschaft wird parallel zur Bewerbung in der EuroLeague an der EuroCup teilnehmen.

Die Transformation der 13 bisherigen Anteilseigner in Franchisen mit unbefristeter Lizenz soll bereits ab dem 1. Juli in Kraft treten. Den Klubs, die sich für die Expansion qualifizieren, winkt ein Data Center zur gemeinsamen Auswertung des Wirtschaftsmodells. Einziger Wermutstropfen: Der amtierende EuroLeague-Champion, Real Madrid, muss seinen langfristigen Verbleib in der Liga bis zum 1. Juli bestätigen, um nicht den Zugang zum Data Center und den Status als Franchise ohne zusätzliche Kosten zu verlieren.

Die Kassen klingeln: 400 Millionen Euro durch neue Lizenzen

Die Expansion wird voraussichtlich Einnahmen in Höhe von rund 400 Millionen Euro generieren, die auf die 13 Anteilseigner verteilt werden. Das bedeutet für jeden Klub eine zusätzliche Einnahme von über 30 Millionen Euro – ein enormer Zuschuss für die finanzielle Stabilität der Klubs. Aber es gibt noch mehr: Sollte die Liga im Jahr 2028-29 oder in der folgenden Saison auf 30 Teams erweitert werden, winkt den bisherigen Mitgliedern ein weiterer finanzieller Schub.

Chus Bueno, der neue CEO der EuroLeague, hat bereits seine Ambitionen erklärt: Er strebt eine Erhöhung des wirtschaftlichen Wertes der Liga und der einzelnen Klubs an, mit einer Schätzung von JB Capital auf 3,2 Milliarden Euro im laufenden Jahr und 4,3 Milliarden Euro bis 2026-27. Der Wettbewerb wird sich weiter verschärfen, die Spannung steigt – die EuroLeague erlebt gerade eine ihrer aufregendsten Phasen.

Die Frage, ob die Expansion langfristig tragfähig sein wird, bleibt offen. Doch eines ist klar: Die EuroLeague setzt auf Wachstum und will sich als europäische Spitzenbasketball-Liga festigen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob diese Strategie aufgeht.