Espí stürmt die spitze: nominierung als spieler des monats!
Valencia bebt – und das nicht nur dort! Carlos Espí, der junge Stürmer aus Tavernes de la Valldigna, sorgt bundesweit für Furore. Nach der bereits gewonnenen Auszeichnung als bester Spieler des gesamten Monats in der Primera División, winkt ihm nun die Ehrung als bester U23-Spieler für April.

Ein shootingstar im aufstieg
Die Nominierung für den prestigeträchtigen Preis ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, wer seine Konkurrenten sind. Neben Espí kämpfen Arnau Martínez (Girona FC), Pau Cubarsí (FC Barcelona), Pablo Torre (RCD Mallorca) und Thiago Fernández (Real Oviedo) um die Gunst der Wähler. Die Entscheidung liegt nun bei den Fans, die bis Sonntag auf der offiziellen LaLiga-Webseite abstimmen können. Eine spannende Woche für den jungen Angreifer!
Doch Espí ist mehr als nur ein vielversprechendes Talent. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Mit insgesamt acht Treffern in dieser Saison, sieben davon in den letzten sechs Partien, gehört er zu den torgefährlichsten Stürmern der Liga – lediglich Óskarsson und Stuani sind besser. Diese beeindruckende Quote ist nicht unbemerkt geblieben und hat dem gesamten Levante-Team neuen Auftrieb verliehen.
Von der Bank ins Rampenlicht: Nur wenige Wochen noch war Espí kaum eine Rolle im Team von Luís Castro. Die Situation hat sich jedoch radikal gewandelt. Nach dem 15. Februar, dem Spiel gegen Villarreal, ist er zum unverzichtbaren Bestandteil der Startelf avanciert. Nur im Auswärtsspiel gegen den FC Barcelona blieb er ohne Einsatz, während er gegen Alavés mit einem Doppelpack in der Schlussphase für den Sieg sorgte. Ein regelrechtes Wunder!
Ein weiterer Aspekt, der für Aufsehen sorgt, ist sein Vertrag. Die katalanische Presselandschaft spekuliert bereits mit einem Wechsel nach Barcelona, allerdings bindet ein Ausstiegsklausel von 25 Millionen Euro den Verein. Es bleibt abzuwarten, ob die Blaugrana bereit ist, diese Summe zu zahlen, um sich die Dienste des talentierten Stürmers zu sichern. Die Verantwortlichen von Levante blicken dieser Entwicklung mit gemischten Gefühlen zu. Einerseits ist die Aufmerksamkeit für ihren Spieler natürlich erfreulich, andererseits befürchten sie, ihn im Sommer zu verlieren.
