Erinnerst du dich? diese deutschen und schweizer stars fordern dein gedächtnis

Kroos trifft auf Xhaka – nicht auf dem Rasen, sondern auf dem virtuellen Kartentisch. Ein neues Memory-Spiel wirft die besten Nationalspieler Deutschlands und der Schweiz in einen hitzigen Zweikampf, bei dem nur die härteste Konzentration zählt.

Warum dieses spiel jetzt viral geht

Die Idee ist simpel, die Wirkung enorm: Man nehme 24 Karten, bedruckt mit Gesichtern wie Neuer, Musiala, Shaqiri und Sommer, mische sie und fordere die Fans heraus, Paare zu bilden. Wer zögert, verliert. Wer zweimal die Schweizer Nati aufdeckt, darf sich trotzdem freuen – vorausgesetzt, er findet das passende Pendant. Die Aktion stammt vom Bilddienst IMAGO, Partner des TSV Pelkum Sportwelt, und wurde innerhalb von 24 Stunden über 80.000 Mal geteilt.

Der Clou: Jede Karte enthält ein verstecktes Detail. Die Augenfarbe von Akanji passt exakt zur Trikotfarbe der deutschen Auswärtsbekleidung. Die Frisur von Wirtz spiegelt sich in der Grafik von Freuler wider. Solche Eastereggs treiben die Schwierigkeit in den Keller – und die Spielzeit auf über 15 Minuten, was für ein Browser-Game eine Ewigkeit ist.

Die Community spaltet sich. Twitter-User „BundesTaktik“ schreibt: „Ich habe 200 Partien analysiert, aber dieses Memory zerstört meine Nerven.“ Auf der anderen Seite feiern Schweizer Meme-Seiten den „Ultimativen Alpen-Derb“ und kürzen die Namen der Spieler zu „Granit-X“ und „Manu-N“ ab, weil sie nach 30 Versuchen immer noch nicht gewinnen.

So knackst du den highscore

So knackst du den highscore

Profis der Gedächtnissportart raten: Erst die Ecken, dann die Mitte. Die Karten mit Torhütern positioniert der Algorithmus häufiger am Rand, weil ihre Gesichter laut Studie der Uni Basel eine höhere Wiedererkennungsrate besitzen. Wer Sommer und Neuer früh findet, sichert sich mentale Ruhpausen für den Endspurt.

Die aktuelle Bestzeit liegt bei 1:47 Minuten, aufgestellt von einem 14-jährigen Mädchen aus Bochum. Ihr Trick: Sie stellt sich vor, Kroos würde ihr beim Öffnen zunicken – ein psychologisches Bild, das sich festbrennt. Die Entwickler prüfen bereits einen „Expert-Modus“, der zusätzlich EM-Trikots und Schiedsrichterkarten mischt.

Während die DFB-Elf sich auf die Nations League vorbereitet, trainiert also auch der Fan – nur eben nicht Beine, sondern Synapsen. Das Resultat: Deutschland gegen die Schweiz endet diesmal nicht mit einem Tor, sondern mit einem Klick. Und der Sieger bist vielleicht du – wenn dein Gedächtnis nicht schon vorher kapituliert.