Enttäuschung und freude: hase und volodin holen bronze bei olympia 2026
- Olympia 2026: bronze für hase/volodin im paarlauf
- Japanische dominanz: miura/kihara sichern sich gold
- Schwächen in der kür: hase/volodin vergeben führung
- Starke leistung von hocke/kunkel
- Eine erfolgsgeschichte nimmt ihren lauf
- Optimale vorbereitung und starke nerven
- Hocke/kunkel mit gemischten gefühlen
- Triumph in finnland als vorgeschmack
Olympia 2026: bronze für hase/volodin im paarlauf
Mailand/Cortina d’Ampezzo – Ein Wechselbad der Gefühle für Minerva Hase und Nikita Volodin! Das deutsche Eiskunstlaufpaar verpasste bei den Olympischen Spielen 2026 knapp den erhofften Goldmedaille im Paarlauf. Nach einem starken Kurzprogramm hatten sie zwar die Führung übernommen, doch Fehler in der Kür liessen sie auf Platz drei zurückfallen. Mit einer Gesamtpunktzahl von 219,09 Punkten reichte es dennoch zu einer wertvollen Bronzemedaille.
Japanische dominanz: miura/kihara sichern sich gold
Den Sieg sicherten sich die Japaner Riku Miura und Ryuichi Kihara mit einer beeindruckenden Leistung und 231,24 Punkten. Die georgischen Europameister Anastasiia Metelkina und Luka Berulava gewannen die Silbermedaille mit 221,75 Punkten. Ihre starke Kür katapultierte sie noch vor das deutsche Paar.
Schwächen in der kür: hase/volodin vergeben führung
Nach dem Kurzprogramm (80,01 Punkte) hatten Hase und Volodin noch auf dem ersten Platz gelegen. In der Kür zeigten sich jedoch Schwächen. Fehler beim doppelten Axel und Salchow kosteten wertvolle Punkte und machten den Traum vom Olympiasieg zunichte. Trotzdem zeigte das Paar Kampfgeist und holte eine verdiente Medaille.
Starke leistung von hocke/kunkel
Das zweite deutsche Paar, Annika Hocke und Robert Kunkel, zeigte eine Saisonbestleistung und landete auf dem zehnten Platz mit 194,11 Punkten. Trotz des verpassten Medaillenrangs waren sie mit ihrer Leistung zufrieden, äußerten aber auch Kritik an der Jurybewertung.
Eine erfolgsgeschichte nimmt ihren lauf
Für Minerva Hase ist diese Bronzemedaille ein großer Erfolg, besonders wenn man bedenkt, dass sie bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking mit ihrem damaligen Partner Nolan Seegert den letzten Platz belegte. Der Kontakt zu Nikita Volodin wurde vor drei Jahren durch den russischen Paarlauf-Spezialisten Dmitri Savin hergestellt, was den Beginn einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte markierte.
Optimale vorbereitung und starke nerven
Mit dem Weltklasse-Kurzprogramm am Sonntagabend hatten sich die Berliner eine fantastische Ausgangsposition gesichert. Hase und Volodin, die seit August 2025 deutsche Staatsbürger sind, starteten optimal in den Wettkampf. Nach dem Kurzprogramm betonte Hase ihre Zufriedenheit, während sie die großen Emotionen für das Finale aufsparten.
Hocke/kunkel mit gemischten gefühlen
Obwohl Hocke und Kunkel nicht in die Medaillenvergabe eingreifen konnten, genossen sie ihren Auftritt nach dem enttäuschenden Ergebnis im Kurzprogramm (67,52 Punkte) in vollen Zügen. Sie zeigten eine saubere Kür zur Musik von Meatloaf, äußerten aber auch ihren Unmut über die Juryentscheidung.
Triumph in finnland als vorgeschmack
Bereits im November 2025 hatten Hase und Volodin mit einem Sieg in Finnland ihre starke Form unter Beweis gestellt. Dieser Triumph war ein Vorgeschmack auf die Erfolge, die sie bei den Olympischen Spielen 2026 feiern sollten.
