Emma weiß im aerials-finale: knapp am podest vorbei – gold für xu mengtao
- Olympia mailand cortina 2026: aerials-enttäuschung für emma weiß
- Spannendes finale im livigno aerials & moguls park
- Weiß riskierte viel, verpasste aber das super-finale
- Positives fazit trotz verpasster medaille
- Qualifikation für das finale war ein erfolg
- Witterungsbedingte verschiebungen
- Finanzielle herausforderungen und blick nach vorn
- Ergebnisse – finale aerials frauen
Olympia mailand cortina 2026: aerials-enttäuschung für emma weiß
Livigno/Italien – Die deutsche Freestyle-Skierin Emma Weiß hat bei den Olympischen Spielen 2026 in Mailand Cortina im Aerials-Finale der Frauen knapp die Medaillenränge verpasst. Trotz einer soliden Leistung belegte die 26-Jährige den zwölften Platz. Die Goldmedaille ging verdient an die Chinesin Xu Mengtao. Es war bereits ihre zweite Teilnahme an Olympischen Spielen, und sie zeigte erneut Kampfgeist und Entschlossenheit.

Spannendes finale im livigno aerials & moguls park
Im Livigno Aerials & Moguls Park lieferten die Athletinnen am Mittwochnachmittag eine beeindruckende Vorstellung. Xu Mengtao setzte sich mit einer Punktzahl von 112,90 Punkten durch und ließ die Konkurrenz hinter sich. Auf den weiteren Plätzen folgten die Australierin Danielle Scott (102,17 Punkte) und die Chinesin Shao Qi (101,90 Punkte).
Weiß riskierte viel, verpasste aber das super-finale
Emma Weiß zeigte im Finale Mut und wagte einen Sprung mit hoher Schwierigkeitsstufe. Leider konnte sie diesen nicht sauber landen. Die Punktzahl für ihren zweiten Sprung, der zwar stand, war jedoch nicht ausreichend, um sich für das Super-Finale der besten sechs Athletinnen zu qualifizieren. Dort wurde die Olympiasiegerin ermittelt.
Positives fazit trotz verpasster medaille
„Es war ein guter Tag insgesamt“, erklärte Emma Weiß nach der Entscheidung. „Ich habe das Beste aus mir herausgeholt.“ Sie zeigte sich zufrieden mit ihrer Leistung und blickt positiv auf ihre Zukunft im Freestyle-Skiing. Bereits die Teilnahme am Finale war ein Erfolg für die deutsche Athletin.
Qualifikation für das finale war ein erfolg
Am Vormittag hatte sich Emma Weiß als Elfte der Qualifikation die Teilnahme am Finale gesichert. „Ich wusste schon nach dem ersten Sprung, dass es wahrscheinlich reichen wird“, berichtete sie nach der Qualifikation. Die lange Wartezeit aufgrund des Schneefalls hatte ihre Nerven strapaziert, doch sie konnte sich konzentrieren und ihre Leistung abrufen.
Witterungsbedingte verschiebungen
Die Qualifikation war ursprünglich für Dienstag geplant, musste aber aufgrund starken Schneefalls in Livigno mehrfach verschoben werden. Auch die Qualifikation der Männer wurde auf Donnerstag, 11:00 Uhr, verlegt, mit dem Finale ab 14:00 Uhr. Die schwierigen Bedingungen machten den Wettkampf zusätzlich anspruchsvoll.
Finanzielle herausforderungen und blick nach vorn
Emma Weiß finanziert ihre Karriere nahezu vollständig selbst. Trotz dieser Herausforderungen hat sie sich zu einer festen Größe im deutschen Freestyle-Skiing entwickelt. Ihr Ziel, die Top sechs zu erreichen, verfehlte sie knapp, aber sie hat bewiesen, dass sie auf internationalem Niveau mithalten kann. Ihre Teilnahme an den Spielen in Peking 2022, wo sie den Finaleinzug verpasste, war eine wertvolle Erfahrung.
Ergebnisse – finale aerials frauen
| Platz | Athletin | Nation | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Xu Mengtao | China | 112,90 |
| 2 | Danielle Scott | Australien | 102,17 |
| 3 | Shao Qi | China | 101,90 |
| 12 | Emma Weiß | Deutschland | 75,28 |
