Emma aicher macht shiffrin das leben schwer – und das war erst der anfang
Erst im allerletzten Rennen der Saison konnte Mikaela Shiffrin aufatmen. Erst nach dem 37. Weltcuprennen war klar, dass die 31-Jährige ihre sechste große Kristallkugel tatsächlich mit nach Hause nimmt – und nicht die 22-jährige Emma Aicher aus Deutschland. Das ist keine Kleinigkeit. Das ist ein Warnsignal an den gesamten Weltcup-Zirkus.
Eine aufholjagd, die geschichte schreibt
Die erste Saisonhälfte verlief für Aicher holprig. Ausfälle, Rückschläge, ein Rückstand im Gesamtklassement, der nach menschlichem Ermessen nicht mehr aufzuholen war. Dann kam Tarvisio, Mitte Januar, ein Sieg im Super-G – und plötzlich war alles anders. Aicher fuhr Shiffrin so eng auf die Piste, dass die US-Amerikanerin sogar in Val di Fassa (Platz 22) und Kvitfjell (Platz 23) antrat, Rennen, die sie unter normalen Umständen womöglich ausgelassen hätte. Aicher zwang den Superstar, sich zu zeigen. Das sagt alles.

Shiffrin spricht, und ihre worte treffen ins mark
„Emma hat mich die ganze Saison über inspiriert. Vielleicht beginnt mit ihr eine neue Zeitrechnung im Skifahren
