Embiid und george feuern 76ers zurück in playoff-kurs

Die Wells Fargo Arena bebte wie lange nicht mehr: Joel Embiid und Paul George rissen Philadelphia mit 157:137 gegen Chicago aus dem Playoff-Nebel – und ließen die Konkurrenz im Osten aufhorchen.

Comeback mit knall: 63 punkte in 54 minuten

Embiid, 13 Spiele wegen einer Seitenzerrung außer Gefecht, brauchte keine Einlaufzeit. Nach 28 Minuten standen 35 Punkte, 7 Assists und 6 Rebounds in der Statistik – ein Plus/Minus von +18. George, frisch von seiner 25-Spiele-Sperre wegen Dopingverstoßes, nagelte in 26 Minuten 28 Punkte, 4 Assists und 6 Rebounds an die Board. Gemeinsam erzielten sie 63 der 157 Punkte – das höchste Saisonergebnis der 76ers.

Die Zahl, die die Liga am Morgen herumreicht: 1,5 Spiele trennen Philadelphia (39:33) noch vom fünften Platz – und damit vor dem Play-In-Chaos. Die Bulls hingegen rutschen mit 34:38 tiefer in den Sumpf der letzten Play-In-Ränge.

Die frage lautet: hält das bein?

Die frage lautet: hält das bein?

Embiids Körper ist ein Sektglas mit Haarrissen – ein Sprung, und die Kristalle zerspringen. Coach Nick Nurse muss nun die Minuten verteilen wie ein Lotterielos: zu viel, und die Saison endet wieder in der Reha; zu wenig, und die Playoffs sausen vorbei. George wiederum muss nach 48 Tagen Pause nicht nur Rhythmus finden, sondern auch das Vertrauen der Fans zurückerobern, die seine Sperre als „dummes Risiko“ abtat.

Die nächsten Gegner: Boston, Milwaukee, New York. Keine Gnade, keine Verschnaufpause. Wer jetzt zuckt, landet im Play-In-Fegefeuer gegen Miami oder Atlanta.

Für die 76ers war das kein einfacher Sieg – es war eine Kampfansage. Wenn Embiids Knie und Georges Lunge mitspielen, haben sie das Zeug, im Osten noch einen Gang hochzuschalten. Die Liga hat gewarnt: Philadelphia ist wieder im Raum. Und diesmal klingt das nicht nach Hoffnung, sondern nach Drohung.