Embiid dominiert boston – sixers halten serie am leben!
Philadelphia – Die Philadelphia 76ers haben im fünften Spiel der Playoff-Serie gegen die Boston Celtics einen wichtigen Sieg errungen und die Spannung erhöht. Joel Embiid, der ehemalige NBA-MVP, führte sein Team mit einer herausragenden Leistung an und katapultierte die Sixers zurück ins Spiel. Die Celtics wirken nun verunsichert, und die Frage ist, ob sie sich so schnell wieder fangen können.
Embiid's zonen-dominanz
Die Celtics hatten mit Embiids Präsenz im Low-Post kaum eine Antwort. Nach einer zunächst eher distanzierten Spielweise konzentrierte sich der Center in der zweiten Halbzeit auf seine Stärken unter dem Korb. 18 Punkte in den letzten 24 Minuten sprechen eine deutliche Sprache. Die Bostoner Defensive wirkte überfordert, insbesondere angesichts der Tatsache, dass sie Embiid kaum stoppen konnten. Jaylen Brown räumte nach der Partie ein: „Ich habe das Gefühl, dass wir ihm zu viele leichte Körbe gegeben haben. Das hat sie vorangetrieben.“
Besonders auffällig war die Veränderung in Embiids Wurfverhalten. Während er in der ersten Halbzeit noch aus durchschnittlich 5 Metern warf, verkürzte er den Weg zum Korb in Hälfte zwei drastisch und warf nur noch aus 2,8 Metern. GeniusIQ verzeichnete die zweitgrößte Differenz in seiner Karriere, in der er mindestens zehn Würfe genommen hatte. Embiid selbst kommentierte seine Strategie: „Ich denke, man muss die richtige Mischung finden. Innen fühle ich mich sehr wohl und traue mir zu, im Eins-gegen-eins gegen jeden in dieser Liga zu gewinnen.“

Celtics' schlusslicht wirft fragen auf
Aber: Der Sieg der Sixers wird durch das katastrophale Schlussviertel der Celtics relativiert. 3 von 22 Würfen trafen die Bostoner in den letzten zehn Minuten, was zu einer historischen Niederlage führte. Die Defense der Celtics sah angesichts der Sixers' Offensivaktionen angesichts der Dominanz von Embiid und der Geschwindigkeit von Maxey schlichtweg überfordert aus. Die Celtics haben in den Playoffs historisch gesehen Schwierigkeiten, Serien zu Hause abzuschließen, und dieses Spiel scheint diese Tendenz zu bestätigen.
Der frühere Trend, dass die Celtics die Spiele im TD Garden entscheiden, scheint sich aufzulösen. Seit 2023 haben sie auswärts eine deutlich bessere Bilanz (17-7) als zuhause (19-12). Auch die Leistung von Derrick White bleibt hinter den Erwartungen zurück. Seine katastrophalen Wurfquoten (30 Prozent aus dem Feld, 21 Prozent von Downtown) erschweren es den Celtics zusätzlich.
Tyrese Maxey nutzte die freie Zone, die Embiid schuf, und steuerte 25 Punkte, zehn Rebounds und fünf Assists bei. Es bleibt abzuwarten, ob Boston in Spiel 6 in Philadelphia die Kurve kriegen kann. Ein Comeback scheint möglich, doch die Celtics müssen ihre Dreierquote deutlich verbessern und eine Lösung für Embiids Dominanz finden. Sonst könnte die Serie schneller enden als gedacht.
Die Sixers haben bewiesen, dass sie mit einem fokussierten Joel Embiid und einer soliden Teamleistung auch die Celtics bezwingen können. Die Serie ist alles andere als entschieden, und es verspricht ein spannendes Finale zu werden. Ob die Celtics diesen Rückschlag überwinden können, wird Spiel 6 zeigen.
