Eiskunstlauf-drama in mailand: hase/volodin holen bronze – japan dominiert

Enttäuschung und freude bei den olympischen winterspielen

Mailand – Ein spannendes Eiskunstlauf-Finale bei den Olympischen Winterspielen in Mailand sorgte für dramatische Momente und freudige Überraschungen. Das deutsche Paar Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin sicherte sich die Bronzemedaille, während das japanische Duo Riku Miura und Ryuichi Kihara sensationell Gold gewann. Die Erwartungen an Hase/Volodin waren hoch, doch eine fehlerhafte Kür verhinderte den erhofften Triumph.

Die kür: fehler und verpasste chance

Die kür: fehler und verpasste chance

Nach einer starken Leistung im Kurzprogramm, in dem sie mit 80,01 Punkten die Führung übernommen hatten, patzten Hase und Volodin in der Kür. Fehler beim doppelten Axel und Salchow kosteten sie wertvolle Punkte und ließen den Traum vom Gold zerplatzen. Trotzdem reichte es am Ende für eine verdiente Bronzemedaille, die für beide Läufer einen emotionalen Moment bedeutete.

Japanische dominanz: miura/kihara unschlagbar

Japanische dominanz: miura/kihara unschlagbar

Die japanischen Weltmeister Riku Miura und Ryuichi Kihara zeigten eine beeindruckende Leistung und gewannen mit 231,24 Punkten verdient die Goldmedaille. Ihr Vortrag war herausragend und ließ keine Zweifel an ihrem Können aufkommen. Auch das georgische Paar Anastassia Metelkina und Luka Berulawa zeigten eine starke Kür und sicherten sich die Silbermedaille mit 221,75 Punkten.

Hase/volodin: ein langer weg zum erfolg

Für Minerva-Fabienne Hase ist die Bronzemedaille eine besondere Erfüllung. Nach dem enttäuschenden Ergebnis bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking, wo sie mit ihrem damaligen Partner Nolan Seegert Letzte geworden war, schien ein solches Ergebnis weit entfernt. Der Kontakt zu Nikita Volodin, initiiert von Chefcoach Dmitri Savin im Jahr 2023, markierte den Beginn einer erfolgreichen Partnerschaft. Volodin, gebürtiger Russe, wurde im August 2025 deutscher Staatsbürger.

Auch hocke/kunkel mit guter leistung

Das zweite deutsche Paar, Annika Hocke und Robert Kunkel, lief mit einer Saisonbestleistung auf Rang zehn (194,11 Punkte). Trotzdem zeigten sie sich kämpferisch und zufrieden mit ihrer Leistung, auch wenn sie sich über fragwürdige Juryentscheidungen ärgerten. „Wir sind super glücklich“, sagte Hocke nach der Kür, konnte aber auch ihren Unmut nicht verbergen.

Ein blick zurück: die erfolgsgeschichte von hase/volodin

Die Ausgangsposition für die Kür hatte sich Hase/Volodin durch ein Weltklasse-Kurzprogramm gesichert. Mit 80,01 Punkten und einer persönlichen Bestleistung waren sie optimal in den Wettbewerb gestartet. Der Vorsprung von 4,55 Punkten auf die zweitplatzierten Georgier war jedoch nicht ausreichend, um der starken Konkurrenz standzuhalten. Die Europameister aus Georgien und vor allem Miura/Kihara legten mit herausragenden Kuren vor.