Eishockey-wm: österreich mit personalschwund ins turnier!

Ein Schock für die österreichische Eishockey-Nationalmannschaft: Kurz vor dem Start der Weltmeisterschaft in Zürich muss Teamchef Roger Bader auf eine Vielzahl von Schlüsselspielern verzichten. Verletzungen und die noch laufenden NHL-Playoffs haben die Vorbereitung massiv erschwert – ein herber Schlag für die ambitionierten Ziele des Teams.

Zwei nhl-stars fallen verletzungsbedingt aus

Zwei nhl-stars fallen verletzungsbedingt aus

Die prominentesten Ausfälle sind zweifellos Marco Rossi und Marco Kasper, beide NHL-Spieler, die ihre Teilnahme aufgrund von Verletzungen absagen mussten. Dies trifft das österreichische Team besonders hart, da beide Spieler zu den talentiertesten und erfahrensten gehören. Aber es ist nicht die einzige Sorge. Kapitän Thomas Raffl und sein Bruder Michael Raffl fehlen ebenso, ebenso wie Brian Lebler, Nash Nienhuis und Ali Wukovits. Der Kader wirkt dadurch deutlich dezimiert.

Der Einsatz von David Reinbacher, aktuell noch in den NHL-Playoffs mit den Montreal Canadiens, gilt als äußerst unwahrscheinlich. Auch Vinzenz Rohrer, der nach seinem erfolgreichen AHL-Debüt für Laval dort voraussichtlich benötigt wird, kann nicht dabei sein. Es ist eine Kette von Widrigkeiten, die Bader zu einer echten Kraftanstrengung zwingt, um überhaupt eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzustellen.

Ein Lichtblick könnte Benjamin Baumgartner sein, der nach einer Operation in Zell am See in die Vorbereitung einsteigen soll. Sein Fitnesszustand wird dort genau unter die Lupe genommen – ein Wettlauf gegen die Zeit, um den Stürmer doch noch für das Turnier bereitstellen zu können. Die Frage ist, ob diese Bemühungen ausreichen werden, um den enormen Qualitätsverlust auszugleichen.

Die Hoffnung ruht nun auf den verbleibenden Spielern und der Fähigkeit von Roger Bader, das Beste aus den gegebenen Umständen zu machen. Ob Österreich in Zürich mithalten kann, bleibt abzuwarten – eines ist jedoch gewiss: Es wird ein schwieriges Turnier.