Bertschy trotzt des schocks: finalspiel gegen davos in sicht!
Ein Schock für die Eishockey-Fans, ein Wunder für die Drachen: Christoph Bertschy steht trotz des harten Checks von Brendan Lemieux am Samstag in Davos wieder auf dem Eis. Der Freiburger, eine Konstante in der National League seit 477 Spielen, schien nach dem brutalen Zusammenstoß ausszuscheiden – doch er wird aller Voraussicht nach auch im zweiten Finalspiel gegen Davos auflaufen.

Lemieux' straffreiheit sorgt für diskussionen
Die Entscheidung der Disziplinarkommission, Lemieux für seine Aktion ohne Sperre zu lassen, sorgt weiterhin für Gesprächsstoff. Während die Löwen jubeln, äußern sich andere Experten kritisch: War die Strafe zu mild angesichts der Härte des Checks? Bertschy selbst scheint die Situation jedoch zu überspielen und sich auf das Spiel zu konzentrieren.
Am Montagmorgen absolvierte der 32-Jährige ein reguläres Training mit seinen Teamkollegen Attilio Biasca und Henrik Borgström. Laut Informationen aus La Liberté wird Bertschy heute Abend gegen Davos zwischen den Stürmern auflaufen. Ob er dabei zu 100 Prozent fit sein wird, bleibt abzuwarten, doch seine Präsenz auf dem Eis ist unbestritten ein enormer Vorteil für die Drachen.
Die Bedeutung Bertschys für das Team ist immens. In den Playoffs sammelte er bereits zehn Scorerpunkte (sechs Tore und vier Assists). Sein Fehlen wäre für den HCFG ein herber Schlag gewesen, und die Fans können aufatmen. Borgström, der Import aus HCFG, äußerte seinen Wunsch, wieder mit einem etablierten Tigers-Spieler zusammenspielen zu können – ein Zeichen dafür, wie sehr er die Erfahrung und das Können eines Spielers wie Bertschy schätzt.
Die Drachen stehen vor einer entscheidenden Begegnung. Mit Bertschy im Sturm wird die Offensive noch einmal angefeuert, und die Chancen auf den Sieg im zweiten Finalspiel steigen erheblich. Das Spiel verspricht Spannung pur. Die Frage ist: Kann Bertschy seine Leistung abrufen und dem HCFG den erhofften Sieg bescheren?
