Eishockey-schock: kreis verlässt nationalteam nach enttäuschender wm
Die Entscheidung ist gefallen, und sie schmerzt: Harold Kreis ist nicht länger Bundestrainer des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB). Nach dem katastrophalen Vorrunden-Aus bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz folgte nun die Konsequenz. Ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit, wie der DEB am Freitag offiziell bestätigte. Der Vertrag, der eigentlich noch bis 2027 Gültigkeit gehabt hätte, wird aufgelöst – ein Zeichen des Umbruchs vor der Heim-WM im kommenden Jahr.

Die silbermedaille verblasst: kreis' bilanz
Noch im Jahr 2023 führte der Deutsch-Kanadier das Team zu einer überraschenden Silbermedaille bei der WM. Doch die Euphorie war von kurzer Dauer. In den folgenden Jahren gelang es Kreis nicht, an diesen Erfolg anzuknüpfen. Die jüngsten Auftritte der Nationalmannschaft waren alles andere als überzeugend. Die WM in der Schweiz bedeutete das zweite frühe Ausscheiden in Folge, und zusammen mit dem enttäuschenden Ergebnis bei den Olympischen Spielen entstand eine Serie von drei Turnier-Pleiten.
Sportvorstand Christian Künast ließ nach dem Ausscheiden in Zürich bereits offen stehen, ob Kreis' Zukunft auf der Bank gesichert sei. Die Entscheidung ist nun gefallen. Es ist ein Neuanfang, ein Versuch, das Ruder herumzureißen und die Erwartungen der Fans zu erfüllen. Die Frage, wer Kreis' Nachfolger wird, beschäftigt nun die Eishockey-Szene. Es bleibt abzuwarten, ob ein neuer Trainer die notwendige Energie und Taktik einbringen kann, um Deutschland wieder zu internationalen Erfolgen zu führen.
Die Bilanz von Kreis ist zwiespältig. Einerseits die Silbermedaille, andererseits die anhaltende Enttäuschung. Die Zahl spricht eine deutliche Sprache: Drei Turniere, drei Enttäuschungen. Die Fans sehnen sich nach Konstanz und Erfolg, und die Verantwortlichen müssen nun handeln, um diesen Wunsch zu erfüllen. Die Suche nach einem Nachfolger beginnt, und die Eishockey-Welt hält den Atem an.
