Eishockey-schock: kreis verlässt nationalteam nach wm-debakel
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht vor einem Neuanfang. Nach dem erneuten Vorrunden-Aus bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Zürich und einer enttäuschenden Bilanz der letzten drei Jahre hat der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) die Zusammenarbeit mit Bundestrainer Harold Kreis mit sofortiger Wirkung beendet. Ein Nachfolger für die Heim-WM im kommenden Jahr ist noch nicht in Sicht.
Die analyse des deb: ein neuer impuls ist nötig
Die Entscheidung, den Vertrag des Deutsch-Kanadiers vorzeitig zu beenden, sei nach einer „intensiven Analyse“ gefallen, so DEB-Sportvorstand Christian Künast. Er würdigte Kreis' Verdienste um das deutsche Eishockey, betonte aber gleichzeitig, dass „es nun einen neuen Impuls braucht.“ Die erneuten Enttäuschungen, insbesondere das frühe Aus bei der WM und die unbefriedigende Leistung bei den Olympischen Spielen in Italien, ließen kaum Raum für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit.
Kreis selbst blickte auf die vergangenen drei Jahre mit „großer Dankbarkeit“ zurück. Doch die Fakten sprechen eine deutliche Sprache: Nach dem Gewinn der Silbermedaille bei der WM 2023 in Finnland folgten zwei Turniere, die weit hinter den Erwartungen zurückblieben. Der 67-Jährige konnte bei der WM in Dänemark 2025 nicht einmal das Viertelfinale erreichen.
Lo que nadie cuenta es. die Diskrepanz zwischen der hohen Erwartungshaltung vor der WM 2026 und der Realität. Die deutsche Mannschaft, die als potenzieller Kandidat für die Medaillenränge gehandelt wurde, landete am Ende auf dem enttäuschenden zehnten Platz. Die Suche nach einem neuen Bundestrainer, der das Team optimal auf die Heim-WM vorbereiten kann, beginnt nun von vorne. Der DEB steht vor der Herausforderung, einen Trainer zu finden, der nicht nur taktisch versiert ist, sondern auch in der Lage ist, die Mannschaft mental zu stabilisieren und zu Höchstleistungen zu motivieren.
Die Fans sind gespannt, wer die Nachfolge von Harold Kreis antreten wird und ob mit einem neuen Trainer der erhoffte Erfolg bei der Heim-WM im nächsten Jahr endlich gelingen wird. Die App des DEB wurde bereits von über drei Millionen Sportfans genutzt, um die aktuellen News und Live-Ergebnisse zu verfolgen – ein Beweis für das große Interesse an der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft.

Die nächsten schritte: suche nach dem idealen nachfolger
Der DEB hat eine heiße Phase vor sich. Neben der Trainerfrage müssen auch die Kaderplanung und die Vorbereitung auf die WM angegangen werden. Die Zeit drängt, denn das Turnier steht schon vor der Tür. Nur so kann Deutschland wieder zu einer echten Eishockey-Nation werden.
