Eishockey-legende verabschiedet sich: quick beendet karriere

Die Eishockeywelt trauert um eine Ikone. Jonathan Quick, der legendäre Torhüter, hat nach 19 beeindruckenden Saisons im NHL-Betrieb seinen Rücktritt verkündet. Sein 921. und letztes Spiel endete zwar mit einer 2:3-Niederlage gegen die Florida Panthers, doch der Abschied war von großer emotionaler Tiefe geprägt.

Ein vermächtnis aus paraden und triumphen

Ein vermächtnis aus paraden und triumphen

Für den 40-jährigen US-Amerikaner, der zuletzt für die New York Rangers spielte, geht damit ein erfüllter Lebensabschnitt zu Ende. Quick, der 2005 in der dritten Runde an Position 72 von den Los Angeles Kings gedraftet wurde, blickte nach der Partie bewegt zurück: “Die Mannschaft hat großartig gespielt. Ich hätte mir gewünscht, noch ein paar Paraden mehr für sie zu machen.” Das ist die Demut eines Champions, der sein Team stets an erste Stelle setzt.

Seine Teamkollegen zeigten ihm im letzten Spiel der Hauptrunde ihre Wertschätzung, indem sie Trikots mit seinem Namen und der Rückennummer 32 trugen. Doch der Applaus des Publikums und die Geste der Panthers-Spieler, die Quick noch in der Kabine suchten, um sich von ihm zu verabschieden, verdeutlichen die tiefe Anerkennung, die er in der Liga genießt.

Quick gehört zu den größten Torhütern der NHL-Geschichte. Mit 829 Einsätzen in der Regular Season belegt er den zweiten Platz in der Bestenliste, und seine 410 Siege sind die meisten, die ein Torwart in der NHL erzielt hat. Drei Stanley-Cup-Triumphe zieren seine beeindruckende Karriere: 2012 und 2014 mit den Los Angeles Kings, sowie 2023 bei einem kurzen, aber erfolgreichen Intermezzo bei den Vegas Golden Knights.

Die Rangers verpassen die Playoffs als Letzter der Eastern Conference, doch der Schatten des Abschieds von Quick liegt über dem Team. Es ist das Ende einer Ära, ein Abschied von einem Mann, der das Tor wie kaum ein anderer beherrschte. Die Eishockey-Fans werden ihm seine spektakulären Paraden und seine unerschütterliche Hingabe vermissen.