Eishockey: draisaitl fällt aus – seider und grubauer rücken nach!

Schock in der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft: Leon Draisaitl, der Superstar von den Edmonton Oilers, steht für die Weltmeisterschaft in der Schweiz nicht zur Verfügung. Nach der enttäuschenden Olympia-Saison fällt der Angreifer aufgrund einer anhaltenden Knieverletzung zurück. Ein herber Verlust für Bundestrainer Harold Kreis, aber gleichzeitig gibt es Hoffnung durch die mögliche Rückkehr von Moritz Seider und Philipp Grubauer.

Verletzung hält draisaitl vom wm-team fern

Die Knieverletzung, die sich Draisaitl im März zuzog, scheint tiefer zu sitzen als zunächst angenommen. Trotz seiner Teilnahme an den Playoffs mit den Oilers, in denen das Team in der ersten Runde scheiterte, konnte er nicht vollständig fit werden. Die Entscheidung, auf die WM zu verzichten, ist verständlich, um eine langfristige Verschlimmerung der Verletzung zu vermeiden. Es ist ein herber Schlag für die deutschen Fans, die auf das Können des NHL-Stars gehofft hatten.

Seider und grubauer bereiten sich vor

Seider und grubauer bereiten sich vor

Ein Lichtblick am Horizont: Verteidiger Moritz Seider (Detroit Red Wings) und Torhüter Philipp Grubauer (Seattle Kraken) könnten in die Reihen der DEB-Auswahl stoßen. Beide Spieler waren durch die verpassten Playoff-Teilnahmen ihrer Teams frühzeitig verfügbar. Sportvorstand Christian Künast äußerte sich optimistisch: „Er [Seider] ist ab Mittwoch bei uns dabei, und dann schauen wir einfach von Tag zu Tag. Das Ziel ist, dass er das Spiel gegen die USA macht und dann nach dem Spiel grünes Licht für die WM gibt.“

Grubauer, so Künast, sei „ein Vorzeigespieler und ein sehr, sehr guter Teamplayer, der auch den anderen Spielern sehr viel gibt.“ Seine Erfahrung und sein Können im Tor wären für die Mannschaft von unschätzbarem Wert. Auch wenn er im Saisonverlauf mit einer Verletzung zu kämpfen hatte, deutet alles darauf hin, dass er bereit ist, für Deutschland zu kämpfen.

Neben Seider und Grubauer gibt es auch gute Nachrichten bezüglich Josh Samanski. Nach „guten Gesprächen“ könnte auch er zum deutschen Aufgebot stoßen. Allerdings fallen Tim Stützle und John-Jason Peterka aufgrund körperlicher Beschwerden wohl aus. Ein weiterer Abgang ist Maksymilian Szuber, dessen auslaufender NHL-Vertrag seine Teilnahme verhindert.

Die Entscheidung über Lukas Reichel, der ebenfalls im Playoff-Ausscheiden seiner Boston Bruins steckt, steht noch aus. Ob er nachreist oder in der AHL verbleibt, wird in den kommenden Tagen entschieden. Die Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaft laufen auf Hochtouren und es bleibt spannend, welche Spieler am Ende für Deutschland im Kampf um die Medaillen antreten werden.

Die Absage von Draisaitl ist ein herber Rückschlag, aber die Hoffnung ruht nun auf den zurückkehrenden NHL-Profis und den jungen Talenten, die die Chance bekommen, sich zu beweisen. Die deutsche Mannschaft steht vor einer Herausforderung, aber mit dem richtigen Teamgeist und einer starken Leistung ist auch ohne Draisaitl ein erfolgreicher WM-Auftritt möglich.