Eisbären verpatzen matchball: mannheim dreht spiel in overtime!
Berlin bangt! Die Eisbären Berlin haben ihre erste Chance, die zwölfte Meisterschaft der DEL-Geschichte zu krönen, in einem dramatischen Overtime-Krimi gegen die Adler Mannheim vergeben. Vor 14.200 Zuschauern in der Uber Arena schien alles beim Berliner Rekordmeister zu laufen, bevor Mannheim eine Zwei-Tore-Führung noch in einen 3:4-Sieg (0:0, 2:1, 1:2, 0:0, 0:1) verwandelte. Die Kurpfalz feiert, Berlin muss sich am Sonntag erneut beweisen.
Ein spiel voller wendungen und verpasster chancen
Die Eisbären begannen furios, doch Adler-Torwart Johan Mattsson verhinderte bereits in den ersten Minuten die frühe Führung. Les Lancaster brachte die Berliner dann in der 23. Minute per One-Timer in Führung, gefolgt von Liams Kirk fünf Minuten später. Doch Mannheim ließ sich nicht entmutigen und verkürzte durch Nicolas Mattinen. Markus Vikingstad stellte die Führung in der Folge wieder her, bevor die Adler durch Solow und Ehl das Spiel immer wieder ausgleichen konnten.Die Defensive der Eisbären wirkte in der entscheidenden Phase anfällig.
Die erste Verlängerung verlief ohne Tore, wobei ein Pfostenschuss von Vikingstad die Hoffnung der Eisbären kurzzeitig beflügelte. Doch dann der Schock: Luke Esposito gelang Mannheim in der zweiten Overtime der entscheidende Treffer. Ein bitterer Moment für die Berliner Fans, die eine ausgelassene Meisterfeier erhofft hatten.
Die serie geht weiter: was jetzt auf dem spiel steht
Die Best-of-seven-Serie steht nun 3:1 für Berlin, doch die Adler haben gezeigt, dass sie um den Titel kämpfen wollen. Am Sonntag um 16:30 Uhr (MagentaSport) geht es in Mannheim weiter. Die Eisbären haben die Chance, die Serie zu ihren Gunsten zu entscheiden und den dritten DEL-Titel in Folge zu feiern. Doch die Adler werden alles daran setzen, die Hoffnung auf ihre erste Meisterschaft seit 2019 am Leben zu erhalten.
Die Leistung der Torhüter, Jonas Stettmer bei den Eisbären und Johan Mattsson bei den Adlern, war durchweg herausragend und hielt ihre Mannschaften oft im Spiel. Doch am Ende war es die Effizienz im Abschluss, die den Unterschied machte. Die Eisbären müssen sich am Sonntag auf eine schwere Aufgabe einstellen – und ihre Chancen im eigenen Powerplay besser nutzen.
