Eintracht-spiel: pyrowutensilien verletzen drei fans schwer!

Chaos und Entsetzen am Samstagabend in Frankfurt: Beim Bundesliga-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart wurden drei Fans durch Pyrotechnik teils schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen – ein trauriger Höhepunkt der zunehmenden Problematik mit Pyrofanszügen im Fußball.

Schwere verbrennungen und kopfverletzungen nach pyro-wahnsinn

Schwere verbrennungen und kopfverletzungen nach pyro-wahnsinn

Die Vorfälle ereigneten sich kurz vor dem Anpfiff, als Eintracht-Anhänger massiv Pyrotechnik zündeten. Ein brennender Pyrofackeln traf eine Frau am Schulterbereich, wo sie schwere Verbrennungen erlitt. Eine weitere Frau wurde von einem Feuerwerkskörper am Kopf getroffen, ihre Haare fingen dabei Feuer. Die Art und Schwere der Verletzungen einer dritten Person sind noch unklar, die Behörden bestätigten aber, dass auch diese Person medizinisch versorgt werden musste.

Oberstaatsanwalt Dominik Mies kündigte an, dass die Ermittlungen mit Nachdruck vorangetrieben werden: „Wir werden alles dafür tun, die Tatverdächtigen zu ermitteln, die dann mit erheblichen Konsequenzen rechnen müssen.“ Die Eintracht verurteilte die Vorfälle umgehend und scharf. Vorstandsmitglied Philipp Reschke äußerte sich empört: „Diese Aktion ist ein Wahnsinn, nicht nachzuvollziehen und vollkommen inakzeptabel. Mit Böllern und vor allem Raketen nimmst du genau das in Kauf, was jetzt passiert ist.“

Die massiven Pyro-Einsätze führten zudem zu einer Verzögerung des Spielbeginns, was die chaotische Atmosphäre zusätzlich verstärkte. Die Fanbase der Eintracht muss sich nun mit den Konsequenzen auseinandersetzen – nicht nur rechtlicher Natur. Es bleibt zu hoffen, dass diese schrecklichen Vorfälle ein Weckruf sind und zu einem nachhaltigen Umdenken in der Fangemeinde führen. Denn das Leid der Verletzten ist real und die Gefahr für Leib und Leben unberechenbar. Die Staatsanwaltschaft wird zeigen müssen, ob sie die Täter zur Rechenschaft ziehen kann, ohne die Stimmung im Stadion weiter zu vergiften.