Eintracht frankfurt kämpft um europa: nervenkitzel bis zum schluss!
Frankfurt. Der Kampf um die Europa League-Qualifikation wird zur Achterbahnfahrt! Eintracht Frankfurt muss sich bis zum letzten Spieltag gegen den SC Freiburg behaupten – eine Rivalität, die in den letzten Jahren bereits für einige dramatische Momente sorgte. Es geht um mehr als nur Platz 7: Es geht um Stolz, um die Chance auf internationales Geschäft und vielleicht sogar um ein finales, unvergessliches Spiel im eigenen Stadion.
Die geschichte der knappen entscheidungen
Die Frankfurter und die Freiburger haben eine bemerkenswerte Vergangenheit, wenn es um den Kampf um europäische Plätze geht. Allein in der letzten Saison entschied ein 3:1-Erfolg im Breisgau über die Teilnahme an der Champions League. Die Eintracht zog in die Königsklasse, während Freiburg sich mit der Europa League zufrieden stellen musste. Und wer erinnert sich nicht an den 27. Mai 2023? Im Waldstadion brach in der Nachspielzeit das Urwühlen aus, als Eric Junior Dina Ebimbe das entscheidende 2:1 für die SGE erzielte und Frankfurt auf den siebten Platz katapultierte, wodurch der Einzug in die Conference League perfekt gemacht wurde.
Doch der SC Freiburg hat sich in der Fünf-Jahres-Tabelle bereits als feste Größe etabliert. Mit 251 Punkten liegen die Breisgauer derzeit knapp vor den Frankfurter (241 Punkte) und beweisen damit, dass ihr Erfolg kein Zufall ist. Ein beachtliches Ergebnis für einen Verein, der stets auf eine besonnene und wirtschaftlich solide Basis setzt.

Ein fernduell mit vielen variablen
Dieses Mal trennen die beiden Teams lediglich ein knapper Zwei-Punkte-Vorsprung im Fernduell um Platz 7. Allerdings könnte Freiburg als DFB-Pokalsieger direkt in die Europa League einziehen – ein Szenario, das den Druck auf die Eintracht weiter erhöht. Das Halbfinale gegen den VfB Stuttgart am 23. April wird daher für die Freiburger von entscheidender Bedeutung sein. Und wer weiß, vielleicht springt für den SC ja sogar der Titel in der Europa League bei rum und ermöglicht den Sprung in die Champions League – ein Szenario, das Frankfurt 2022 bereits erfolgreich umsetzte.
Die Eintracht hat unter dem neuen Trainer Albert Riera durchaus ansprechend gepunktet, doch das Restprogramm ist alles andere als ein Zuckerschlecken. Mit Spielen gegen Leipzig (H), Dortmund (A) und Stuttgart (H) stehen drei Begegnungen gegen Teams aus den Top 6 an. Nur gegen Augsburg (A) und den Hamburger SV (A) sieht die SGE als Favorit. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Frankfurter ihre Nerven behalten und den knappen Vorsprung verteidigen können.
Dass die Eintracht in neun Spielen unter Riera nur neun Gegentore kassiert hat, ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass laut Expected Goals sogar 13,85 Gegentore zu erwarten gewesen wären. Ein Glücksfall, der der Mannschaft sicherlich in die Karten spielt. Und auch das Aluminium spielte den Adlern in dieser Saison schon mehrfach einen Streich – sechs Mal trafen die Gegner nur die Stange oder Latte.
Die Partie gegen Leipzig am Sonntag wird daher nicht nur sportlich, sondern auch psychologisch von Bedeutung sein. Kann die Eintracht gegen ein nominell stärkeres Team bestehen? Die Erinnerung an die Hinrunde, in der die Frankfurter in Leipzig mit 0:6 untergegangen sind, lässt keine ruhige Nacht schlafen.
Für den SC Freiburg winkt am letzten Spieltag die Begegnung mit dem Schlusslicht Heidenheim – eine Chance, den Sack zuzubinden und sich doch noch die Europa League zu sichern.
Die Spannung ist kaum auszuhalten. Die Bundesliga-Saison endet mit einem Knall, und es bleibt abzuwarten, wer am Ende die Nerven behält und sich die europäischen Plätze sichert.
