Ehemaliger darts-star whitlock schlägt jetzt arme – und verdient dabei geld
Simon Whitlock, einst gefürchteter Name im Dartsport, hat nach dem Verlust seiner Tour Card eine überraschende neue Leidenschaft entdeckt: Armwrestling. „The Wizard“, wie er genannt wird, verdient damit tatsächlich Geld – und das teilweise erstaunliche Beträge.
Ein ungewöhnlicher nebenjob für einen präzisionssportler
Whitlock plauderte im „Double Tops Podcast“ über seine neue Tätigkeit: „Ich nehme hin und wieder etwas Geld mit Armwrestling ein. Einen Zehner hier, zwanzig Pfund da – es hängt ein bisschen davon ab, wie groß die Arme meines Gegners sind.“ Sein Sohn Mason ergänzte, dass es auch schon um 50 Pfund gehen könne. Für einen Darts-Spieler, dessen Erfolg von feinmotorischen Fähigkeiten und Handgelenksstabilität abhängt, wirkt Armwrestling auf den ersten Blick kontraproduktiv. Whitlock selbst räumt ein: „Es ist wahrscheinlich das Schlechteste, was man als Darts-Profi tun kann. Ich würde es niemandem empfehlen.“

Herausforderungen und handgelenksduelle unter kollegen
Trotzdem scheint der Reiz des Armwrestlings groß genug, um Whitlock regelmäßig an die Matte zu locken. „Ich liebe Armwrestling und fordere jeden Dartspieler heraus. Wirklich jeden“, so der Australier. Besonders Aaron Monk (36) gilt ihm als „wahrscheinlich der beste Armwrestler unter den Dartsspielern.“ Weniger erfolgreich war demnach sein Duell mit dem Deutschen Lukas Wenig (31). „Erst letzte Woche trat er gegen Wenig an. Ich habe ziemlich locker gewonnen. Er ist ein Powerlifter, aber seine Handgelenke sind schwach.“ Ein Kräftemessen mit dem ehemaligen Darts-Weltmeister Gerwyn Price (41) steht offenbar noch bevor.

Whitlocks geheimtipp für starke handgelenke
Um seine eigenen Handgelenke zu stärken – und den möglichen negativen Auswirkungen des Armwrestlings entgegenzuwirken – schwört Whitlock auf eine spezielle Übung: „Ich mache viele Curls, aber ich stelle auch meine Curlstange senkrecht hin und hebe sie an, indem ich meine Hände unter die Gewichte setze. Das stärkt Handgelenke, Unterarme und Schultern.“ Whitlock hat sich also eine Art „Wunderübung“ entwickelt, die ihm nicht nur beim Armwrestling hilft, sondern auch beim Darts die nötige Handgelenksstabilität sichert.
Die ungewöhnliche Nebentätigkeit mag für manche befremdlich wirken, doch für Simon Whitlock scheint sie eine willkommene Abwechslung und eine zusätzliche Einnahmequelle zu sein. Und wer weiß, vielleicht inspiriert sie ja auch andere Darts-Profis, neue sportliche Wege zu gehen.
