Dybala spielt juve-roma, sabatini spürt wehen – geburt startet im stadion

Paulo Dybala jagt gegen seinen Ex-Verein die Bälle, während seine Partnerin Oriana Sabatini im Olimpico alle fünf Minuten den Atem anhält. Die erste Wehe schlägt nach dem 3:0 ein, das Stadion tost, Sabatini bleibt ruhig: „Wir fahren heim, ich entspanne mich in der Badewanne.“

Catherine fulop packt aus: „die wehen kamen im takt der tore“

Catherine fulop packt aus: „die wehen kamen im takt der tore“

Die 61-jährige Venezolanerin, selbst Schauspielerin und früherer Latin-Star, saß neben Tochter und Schwiegersohn. „Ori hatte keine Panik, aber das Intervall wurde kürzer, der Schmerz stärker“, sagt sie dem argentinischen Talkformat Teleshow. Die Familieverlässt die Tribüne noch vor Abpfiff, Dybala wechselt später ins Auto, nicht in die Kabine.

Fahrt nach Hause, Wanne, Atemtechnik – nichts hilft. Gegen 1:30 Uhr entscheidet das Paar: Ab zum Gemelli, 50 Minuten durch die nächtliche Römer Ringstraße. Sabatini ist längst mehr als „wehenhaft“, die Zervix fast vollständig geöffnet. Um 3:04 Uhr wird Gia auf die Welt gebracht – 3,2 Kilo, dunkle Locken, Vaters Augen.

Dybala schafft es, nur zwei Stunden nach Abpfiff neben Sabatinis Bett zu sitzen. Die Roma leiht sich ihr mobiles Massagegerät, der Argentinier postet später ein Foto mit der Hand am Baby-Köpfchen – keine Trikot-Nummer, nur das weiße Spitalstuch. Die Fans feiern ihn trotzdem: „Capitano futuro“ steht auf den Kurvenbanners, diesmal nicht für Tore, sondern für Timing.

Fulops Fazit: „Fußball und Geburt, beides live – mehr Adrenalin geht nicht.“ Der Klub bestätigt, dass Spieler partnerzeitvertragsgemäß freigestellt worden sei. Für Dybala steht am Wochenende das Derby gegen Lazio an. Ob er spielt? Die Wette der Roma-Fans: Wenn Gia schreit, schießt Papa wieder.