Dybala schwitzt auf der bank – comeback in genua droht
Paulo Dybala hat das große Duell nur in Trainingskluft erlebt. Beim 0:0 gegen die alte Dame saß der argentinische Magier 90 Minuten lang in der warmen Jacke, statt mit dem Ball zu zaubern. Die Roma-Ärzte bremsten – und das war kein Luxus, sondern reine Notwendigkeit.

Pubalgie-update: soulés schmerz bleibt, dybalas plan steht
Seit fünf Wochen ist Dybala außer Gefecht. Die Pubalgie meldet sich immer dann, wenn die Adduktoren an der Leistenregion ziehen. Die medizinische Lösung: kein Risiko gegen Juve, dafür Vollgas am Sonntag in Genua. Das 3-März-Comeback gilt intern als „sehr wahrscheinlich“, wie Klubchef Tiago Pinto nach dem Spiel durchwinkte.
Matías Soulé sieht das anders. Der 21-jährige Flügel ist noch im Reha-Modus. Seine Therapie läuft auf Schmälz, Elektro und individuelles Lauftraining. Zeitplan? Offen. Die Roma verlangt Geduld, weil eine erneute Reizung die Saison kappen würde.
Trainer Daniele De Rossi wartet gespannt. Mit Dybala zurück gewinnt die Roma sofort Durchschlagskraft im letzten Drittel. Ohne ihn reicht es nur zu Ballbesitz-Geplänkel. Die Statistik spricht eine klare Sprache: In den 14 Partien mit Dybala schoss Roma 2,1 Tore pro Spiel – ohne ihn nur 1,3.
Die Fans indes feiern schon jetzt: In den sozialen Netzwerken kursiert ein Fan-Video, das Dybala beim Einlaufen in die Kabine zeigt. 2,3 Millionen Aufrufe in zwölf Stunden. Die Botschaft: Der Kapitan kehrt zurück, und mit ihm die Hoffnung auf die Champions-League-Ränge.
Für Genua wird es ein Tag der doppelten Rückkehr: Dybala auf dem Platz, die Roma in die Spur. Keine Frage, kein Wenn – nur ein lautes Wann.
