Drama in bonn: mannheim verpasst deutschen feldhockey-meistertitel knapp!

Ein Herzschlagfinale im rheinischen Bonn: Der Mannheimer HC (MHC) musste sich im Endspiel des Final4-Turniers um die Deutsche Feldhockey-Meisterschaft dem Düsseldorfer HC (DHC) nach einem dramatischen Siebenmeterschießen geschlagen geben. Die Kurpfälzerinnen hatten alles gegeben, doch am Ende fehlte die nötige Glücksquote.

Die knappe partie und das bittere ende

Vor einer begeisterten Zuschauermenge entwickelte sich eine hochklassige Begegnung, die lange Zeit ohne Entscheidung in die Verlängerung gegangen wäre. Sara Strauss brachte Düsseldorf in der vierten Minute in Führung, Nadine Fieber gelang Mannheim in der 51. Minute der umjubelte Ausgleich. Es kam zum Neunmeterschießen, in dem DHC-Torhüterin Femke Jovy zur gefeierten Heldin wurde, während Mannheims Lucina von der Heyde den entscheidenden Schuss ans Außennetz setzte.

Düsseldorfs vierte meisterschaft

Düsseldorfs vierte meisterschaft

Für den Düsseldorfer HC war es der vierte Deutsche Meistertitel nach 2021, 2022 und 2024. Im Vorjahr war der Erfolg den Hamburgerinnen vom Harvestehuder THC geglückt. Das Team von Bundestrainer Markus Wotzka zeigte eine beeindruckende Leistung im gesamten Turnierverlauf und krönte sich verdient als Deutscher Meister.

Der MHC hatte sich im Halbfinale gegen den Harvestehuder THC mit 2:1 durchgesetzt und damit seine formstarke Leistung der Saison unter Beweis gestellt. Doch im Finale fehlte die nötige Durchschlagskraft, um Düsseldorf zu bezwingen. Die Enttäuschung im Lager des MHC war nach dem Spiel riesig, doch die Saison war insgesamt bemerkenswert. Der Gewinn der Hauptrunde und die damit verbundene Qualifikation für die Euro Hockey League 2027 sind ein Zeichen für die Entwicklung des Vereins.

Die Zuschauer sahen ein spannendes Turnier mit hohem Niveau. Das Final4 in Bonn hat einmal mehr bewiesen, dass Feldhockey eine attraktive und emotionale Sportart ist, die auch über die Grenzen des Sports hinaus begeistert.