Draisaitl verspielt 2:0-führung – st. louis schlägt edmonton in der overtime
Edmonton liegt 2:0, die Uhr zeigt Minute 50 – dann dreht St. Louis auf. Leon Draisaitl und die Oilers kassieren das 2:3 in der Verlängerung, die zweite Pleite in 24 Stunden.

Thomas trifft zehn sekunden vor ende der overtime
Robert Thomas rast mit dem Puck über die blaue Linie, zieht nach rechts, zieht ab – 3:2. Die Arena explodiert, Draisaitl schlägt die Hände über dem Kopf zusammen. Die Oilers hatten die Partie längst im Sack gewähnt: Kasperi Kapanen nutzt Draisaitls Vorlage zur Führung (10.), McDavid erhöht auf 2:0 (50.). Doch Pius Suter (53.) und Cam Fowler (57.) schütteln den Rivalen wach. In der Western Conference bleibt Edmonton trotzdem auf Playoff-Kurs – Tabellenplatz sieben, neun Punkte vor St. Louis.
Die Niederlage wirkt trotzdem wie ein Warnschuss. Die Oilers kommen nicht zur Ruhe: 2:7 in Dallas, jetzt das Debakel im Extra-Time. Draisaitl, sonntags noch Olympiasieger, muss mit ansehen, wie die Saison plötzlich wieder an Geschwindigkeit verliert. Die Defensive verliert die Zuordnung, der Powerplay-Click fehlt. Trainer Jay Woodcroft schöpft die Schultern: „Wir verschenken Punkte, das ist nicht unser Standard.“
Die Blues dagegen feiern den dritten Sieg in Serie und nähern sich der Wildcard an. Thomas traf schon zum zweiten Mal in der Overtime diese Woche – ein Spieler in Form, ein Team mit Schwung. Die Oilers müssen am Dienstag in Nashville antreten. Die Uhr tickt, die Punkte werden knapp. Wer in der Westen nicht gewinnt, rutscht schneller ab, als ihm lieb ist.
