Doncic kassiert 50.000-dollar-strafe und steht vor nba-sperre

Luka Doncic hat wieder zugeschlagen – diesmal nicht mit einem Step-Back-Dreier, sondern mit einer Geste, die die NBA-Kasse klingeln lässt. 50.000 US-Dollar Strafe und die nächste Sperre bereits in Reichweite: Der slowenische Superstar der Los Angeles Lakers steht kurz vor dem Knast-Start, weil er Schiedsrichter Tre Maddox live vor 20.000 Fans als bestechlich brandmarkte.

Die szene, die alles auslöste

Im dritten Viertel gegen die New York Knicks will Doncic ein Foul ziehen, prallt ab, landet auf dem Parkett. Statt sich aufzurappeln, reibt er Daumen und Zeigefinger gegeneinander – das internationale Zeichen für „Geld regiert“ – und starrt Maddox an. Die Kamera fängt alles ein, die Liga reagiert am Dienstag mit der saftigsten Geldstrafe der Saison.

Die Rechnung ist schnell gemacht: 50.000 Dollar sind für den 35-Millionen-Mann ein Wochenlohn, aber der Imageschaden ist größer. Doncic hat in nur 52 Spielen bereits 15 technische Fouls auf dem Konto. Nummer 16 bedeutet automatisch eine Spielsperre – ohne Gehalt. Danach reicht jeweils ein weiteres Doppelpäckchen aus Technischen für den nächsten Urlaub.

Lakers stehen vor einem albtraum-szenario

Lakers stehen vor einem albtraum-szenario

Los Angeles kämpft um Platz fünf im Westen, jedes Fehlen des Franchise-Players kann die Playoff-Pläne sprengen. Trainerdarst Rob Pelinka hat intern bereits Szenarien durchgerechnet: Fällt Doncic gegen die Warriors oder Nuggets aus, droht der freie Fall auf Platz neun. Die Front Office-Kantine spricht schon vom „Reaves-Poker im Winter“, weil man Austin Reaves als Notnagel für einen Trade wappnet, falls die Saison kippt.

Doncic selbst zeigte sich nach dem 110:97-Sieg gegen die Knicks zerknirscht – zumindest vor der Kamera. Hinter den Kulissen ist man in Slowenien weniger begeistert. Sein Fitness-Coach Dr. Vlatko Cancar postete ein Foto von einem leeren Stuhl mit dem Kommentar „Platz für den nächsten, der pfeift“. Die Liga notiert solche Provokationen mit.

Die Uhr tickt. In den nächsten 30 Tagen stehen 14 Spiele an, darunter zwei Back-to-Backs. Eine weitere Diskussion mit den Refs, ein weiteres Technisches – und Doncic muss zuschauen, wie seine Teamkollegen ohne ihn verlieren. Die 50.000 Dollar sind nur die Vorschau auf den nächten Schmerz.