Djokovic: wimbledon im visier – paris war nur ein stolperstein
Novak Djokovic, der unangefochtene König des Tennisplatzes, hat nach seinem überraschenden Aus in der dritten Runde der French Open eine klare Ansage gemacht: Wimbledon steht nun im Fokus. Der Serbe, der in Paris gegen den jungen Brasilianer Joao Fonseca Federn ließ, scheint die Niederlage bereits verdaut zu haben und blickt nach London.

Die french open: ein unerwartetes ende
Das frühe Ausscheiden in Paris kam für viele überraschend, insbesondere angesichts der Absagen von Carlos Alcaraz und des Ausscheidens von Jannik Sinner. Djokovic selbst wirkte nach dem Match wenig betrübt. „Ich weiß es nicht“, antwortete er auf die Frage, ob er im kommenden Jahr zurückkehren würde, was die Spekulationen über seine Zukunft in Roland Garros weiter anheizt. Die fast fünf Stunden, die er gegen Fonseca auf dem Platz verbringen musste, forderten ihren Tribut, aber Djokovic betonte, dass er „gutes Tennis gespielt“ habe. Fonseca war schlichtweg besser.
Ein Detail, das oft übersehen wird: Die körperliche Belastung bei den French Open ist immens. Wimbledon hingegen, mit seinem Rasenplatz, ist Djokovic körperlich weniger zuzusetzen. „Wimbledon ist körperlich nicht ganz so anstrengend“, so Eurosport-Experte Boris Becker, der Djokovic‘ Chancen auf den Titel in London als „allerdings hoch“ einschätzt. Die Rasensaison könnte für den Rekordchampion genau das sein, was er braucht, um wieder in Topform zu kommen.
Die Niederlage in Paris mag schmerzhaft gewesen sein, doch Djokovic scheint sich darauf zu konzentrieren, seine Stärken auf dem Rasen auszuspielen. Seine Erfahrung und sein taktisches Geschick werden dabei entscheidend sein. Die Frage ist nicht, ob Djokovic in Wimbledon erfolgreich sein wird, sondern wie dominant er auftreten wird. Die Tenniswelt hält den Atem an.
Die Zahl spricht für sich: 23 Grand-Slam-Titel zieren bereits seine Bilanz. Ein weiterer in Wimbledon wäre nicht nur ein weiterer Meilenstein, sondern auch eine klare Botschaft an die Konkurrenz: Novak Djokovic ist noch lange nicht am Ende seiner Karriere.
