Schweiz im wm-fokus: groll gegen jordanien, blick nach katar

Die Schweiz demonstrierte gegen Jordanien eindrucksvoll ihre Ambitionen für die Weltmeisterschaft in Katar. Ein überzeugender 4:1-Sieg gegen den Gruppengegner Argentiniens lässt wenig Zweifel daran, dass Murat Yakins Mannschaft eine ernstzunehmende Herausforderung darstellen wird.

Die testpartie als vorbereitung auf die wm

Im ersten Testspiel vor dem Turnier zeigte die Nati eine beeindruckende Leistung. Murat Yakin nutzte die Partie, um sein Team auf die anstehenden Aufgaben vorzubereiten und mögliche Aufstellungen zu testen. Das Ergebnis war ein deutlicher Sieg, der Selbstvertrauen für die bevorstehenden Spiele verleiht. Xhaka übernahm im Mittelfeld die Regie und sorgte für einen reibungslosen Spielaufbau. Spieler wie Akanji, Ndoye, Rubén Vargas und Manzambi zeigten ebenfalls ihr Potenzial und könnten im WM-Kader eine wichtige Rolle spielen. Besonders Manzambi, der Mittelfeldspieler von Freiburg, stach durch seine klaren Aktionen heraus und wird mit großer Wahrscheinlichkeit eine feste Größe im Team werden.

Bereits in der 28. Minute markierte Remo Freuler durch einen Elfmeter den ersten Treffer für die Schweiz. Nur fünf Minuten später erhöhte Dan Ndoye auf 2:0. Ein weiterer Elfmeter, diesmal verwandelt von Xhaka, machte den Sieg gegen Jordanien zunichte. Embolo war maßgeblich an der Erlangung dieses entscheidenden Strafstoßes beteiligt.

Yakin vollzog in der Halbzeitpause taktische Anpassungen, indem er Spieler wie Jashari, Amdouni und Ricardo Rodríguez brachte. Auch der Wechsel von Keller für Mvogo im Tor, vor Kobel, zeigte die Flexibilität des Trainers. Jordanien gelang es zwar, in der 52. Minute durch Fakhouri einen Treffer zu erzielen, jedoch wurde ein späterer Elfmeter für Tamari verweigert, was ihre Hoffnungen auf ein Comeback zunichtemachte. Fassnacht ließ die Partie dann mit seinem Tor zum 4:1 in den letzten zehn Minuten endgültig im Schweizer Sinne enden.

Tschechien setzt sich gegen kosovo durch

Tschechien setzt sich gegen kosovo durch

Parallel dazu setzte die Tschechische Republik gegen das Kosovo ohne Muriqi ihre Testpartie erfolgreich fort. Ladra (12.) und Hlozek (32.) brachten die Tschechen mit Assists von Chytil, der Kuchta ersetzen musste, in Führung.