Diese drei italienischen mittelfeld-raketen zünden jetzt den turbo beim fantasy-scudetto

Die 29. Serie-A-Runde startet Freitagabend mit Turin gegen Parma – und wer jetzt noch Platz im Fantasy-Mittelfeld hat, sollte schnell zugreifen. Drei Spieler brechen gerade aus ihrem Kurvenverlauf aus, liefern Punkte, Boni und eine Story, die bis zur letzten Minute spannend bleibt.

Vlasic hat den torriecher und die nase vorn

Nikola Vlasic jagt nicht nur seine persönliche Bestmarke, er überholt sie bereits. Sechs Saisontreffer – mehr hat der Kroate in keiner seiner vorherigen drei Italien-Jahre geschafft. Drei Assists kommen obendrauf, die Note 5 blieb seit dem 0:5 gegen Inter aus. 26 von 28 Spielen stand er in der Startelf, gegen Parma (nur ein Gegentor in den letzten drei Partien) darf er wieder von Beginn an stören. 48 Credits klingen nach viel, doch wer den Turbo braucht, zahlt ihn.

Thorstvedt liefert konstante statt kopfschütteln

Thorstvedt liefert konstante statt kopfschütteln

Kristian Thorstvedt war lange der heimliche Held, jetzt ist er laut. Tor gegen Atalanta, Assist gegen Lazio, nur eine 5 in den letzten 15 Spielen. Der Norweger ist Sassuolo’s Sechser mit Tor-Garantie: drei Treffer, drei Vorlagen, 6,7-Fantasy-Schnitt. Gegen ein schwankendes Bologna kann er seine Saison-Bestmarke von sechs Toren egalisieren. 39 Credits – ein Preis, der sich noch lacht, wenn er wieder ins Läuferdoppel mit Berardi trifft.

Anguissa kehrt als 16-credit-geheimwaffe zurück

Anguissa kehrt als 16-credit-geheimwaffe zurück

Frank Zambo Anguissa war 117 Tage verletzt, gegen Turin stand er 74 Minuten auf dem Rasen – und plötzlich glüht das Fantasylager. Noch 16 Credits, ein Preis wie ein Ersatzbankspieler, doch der Kameruner war vor seiner Oberschenkelblessur in elf Partien vier Mal erfolgreich und legte einen Treffer auf. Conte will ihn sofort wieder in die Startelf schieben, Lecce wartet am Sonntag. Die Frage ist nicht, ob er spielt, sondern wie lange er braucht, um das nächste Highlight zu setzen. Wer bislang zögerte, kauft jetzt – danach ist der Zug abgefahren.