Dhfk leipzig: fünf millionen euro für den sofortigen wiederaufstieg!

Der SC DHfK Leipzig steht vor dem Aus in der Handball-Bundesliga – ein Schock für den Verein und die Fans. Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, zückt der Klub die Geldbörse und plant einen fulminanten Wiederaufstieg bereits für die nächste Saison. Ein Gesamtbudget von fünf Millionen Euro, wovon 2,5 Millionen allein für das Team vorgesehen sind, soll den Grundstein dafür legen.

Neuer spielmacher für frischen wind

Neuer spielmacher für frischen wind

Die Verantwortlichen in Leipzig haben reagiert und bereits erste Bausteine für die neue Mannschaft gelegt. Neben der bereits bestätigten Verpflichtung von Anadin Suljakovic im Tor, der von Wetzlar kommt, steht nun auch ein neuer Spielmacher fest: Fritz-Leon Haake, der aktuell noch bei Zweitliga-Rivalen Dessau-Roßlau unter Vertrag steht. Für den 21-jährigen Offensivspieler muss Leipzig eine Ablösesumme in Höhe von rund 100.000 Euro auf den Tisch legen – eine beträchtliche Investition im Handball-Geschäft.

Die Kaderplanung schreitet rasant voran. Matej Klima, Luka Rogan und Blaer Hinriksson haben ihre Verträge verlängert und bilden das Rückgrat der Mannschaft. Domenico Ebner verlässt den Verein in Richtung Lemgo, während Kapitän Lukas Binder und Tom Koscheck weiterhin auf Linksaußen für Zählungen sorgen werden. Staffen Pater und Anton Voss sind die festen Größen auf Rechtsaußen.

Ein bitteres Rausschmissen für Krzikalla: Lucas Krzikalla, ein Urgestein des Vereins, wird keinen neuen Vertrag erhalten. Stattdessen kommt Finn Schroven aus Dormagen als Ersatz für Tomas Piroch, der nach Wetzlar wechselt. Im Kreis bleibt Moritz Preuss erhalten, während Tim Hertzfeld, der bisher ein Zweitspielrecht hatte, ebenfalls zum Kader stößt. Dean Bombac bleibt als Spielmacher, unterstützt von dem neuen Neuzugang Haake. Ahmed Khairi wird den Verein verlassen.

Franz Semper, Nationalspieler, hat im rechten Rückraum verlängert, was die Defensive weiter stabilisiert. Die Abgänge von William Bogojevic und Adam Lönn sowie der mögliche Wechsel von Marko Mamic zurück in seine Heimat Kroatien müssen noch kompensiert werden. Die letzten Auftritte in Lemgo und gegen Minden bieten der Mannschaft die Chance, sich gebührend von der Handball-Bundesliga zu verabschieden – und den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft in der 2. Bundesliga zu legen. Die Investitionen zeigen: Leipzig will zurück!