Dhb-debütantinnen begeistern: grijseels lobt jungen nachwuchs
Hamm – Die deutsche Handball-Nationalmannschaft steht kurz vor dem letzten Qualifikationsspiel für die Europameisterschaft gegen Belgien, und die Stimmung im Team ist bestens. Besonders die Leistungen der Debütantinnen haben für Begeisterung gesorgt, wie nun Alina Grijseels bekräftigt.

Selbstbewusstsein und mut bei den neulingen
Die jungen Spielerinnen im DHB-Team, darunter Chiara Rohr (18) und Jana Walther (19), haben bei ihrer ersten Länderspielreise einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. „Das machen sie bisher extrem gut. Man hat auch im Spiel gesehen, dass sie nicht zurückstecken, sich zeigen wollen und mutig sind“, erklärte Alina Grijseels, die als Spielerin von Borussia Dortmund die Entwicklung des Nachwuchses hautnah miterlebt. Co-Trainer Frederick Griesbach stimmte zu und betonte, dass es ein „schönes Gefühl“ sei zu sehen, wie junge Spielerinnen Druck aufbauen und das Potenzial haben, die Mannschaft zu verstärken.
Die Entscheidung, welche Spielerinnen am Sonntag gegen Belgien (18.00 Uhr/Dyn und ProSieben MAXX) ihre Chance erhalten, ist noch offen. Die Rückkehrerinnen Katharina Filter (Torhüterin) und Viola Leuchter (Rückraum) werden dem Kader sicher ihren Anspruch geltend machen, was die Auswahl erschwert. Griesbach deutete an, dass die Wahrscheinlichkeit hoch sei, dass die Nachgereisten zum Einsatz kommen werden – ein Zeichen dafür, dass der Konkurrenzkampf im Team weiterhin intensiv ist.
Ein perfekter Abschluss der Qualifikation ist am Sonntag möglich. Mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel könnten die Vize-Weltmeisterinnen ihre Dominanz in der Qualifikationsgruppe unter Beweis stellen und sich optimal auf die EM vorbereiten, die vom 3. bis 20. Dezember in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei stattfindet. Die Vorfreude auf das Turnier ist groß, und die jungen Spielerinnen haben gezeigt, dass sie bereit sind, ihre Chance zu nutzen und die Handball-Szene in Deutschland zu begeistern.
Die Leistung der jungen Spielerinnen zeigt, dass die Zukunft des deutschen Handballs in guten Händen liegt. Es bleibt abzuwarten, ob sie am Sonntag gegen Belgien die Chance erhalten, ihre Fähigkeiten erneut unter Beweis zu stellen, aber eines ist sicher: Sie haben bereits einen bleibenden Eindruck hinterlassen und die Hoffnung auf eine erfolgreiche EM genährt. Die Verantwortlichen können sich auf eine spannende Zukunft freuen, in der frischer Wind und neue Talente den deutschen Handball prägen werden.
