Deutschlands beach-handballer sichern sich spitzenplätze und trainer-verträge

Die deutsche Beach-Handball-Nationalmannschaft bleibt auf Erfolgskurs. Nachdem beide Teams im EHF-Ranking ganz oben stehen, verlängert der Deutsche Handball-Bund (DHB) die Verträge mit Bundestrainer Marten Franke und seiner Kollegin Julia Nikoleit. Ein klares Bekenntnis an das Duo, das hinter den Kulissen mehr leistet als nur Medaillen.

Spanien und deutschland dominieren das europäische ranking

Spanien führt bei den Männern vor Deutschland, Ungarn lauert auf Platz drei. Bei den Frauen liegt Deutschland vor Spanien, die Niederlande folgen auf Rang drei. Die Liste bestimmt die Setzpositionen für die Gruppenauslosungen bei den großen Turnieren 2026. Doch die Zahlen sagen nur die halbe Wahrheit.

„Erfolg ist kein Zufall“, sagt DHB-Sportvorstand Ingo Meckes. „Wir haben systematisch aufgebaut, Strukturen geschaffen und verdammt hart gearbeitet.“ Die Medaillen der U-Nationalmannschaften belegen das. Acht von neun Turnieren bestritt der DHB in den letzten drei Jahren – und holte dabei sieben Mal mindestens den Einzug ins Halbfinale.

Marten franke und alexander novakovic bleiben an bord

Marten franke und alexander novakovic bleiben an bord

Franke ist seit 2018 im DHB-Beachhandball aktiv, Novakovic sogar seit 2014. Beide haben ihre Teams an die Spitze geführt. Novakovic holte Doppel-Gold bei Welt- und Europameisterschaften sowie den World Games. Franke krönte sich 2025 mit den Männern zum Europameister und gewann ebenfalls die World Games.

„Ein außergewöhnliches Jahr“, sagt Franke. „Aber wir wissen: Der Druck wächst mit jedem Titel.“ Novakovic ergänzt: „Wir haben noch Großes vor. Besonders 2029 bei den World Games in Karlsruhe wollen wir zu Hause um Medaillen spielen.“

Die nächsten ziele stehen fest

Die nächsten ziele stehen fest

Der Blick richtet sich nach vorn. Die Strukturen stehen, die Trainer bleiben, die Spieler sind hungrig. Für 2026 stehen die nächsten großen Turniere an. Und der DHB hat bereits angekündigt: „Wir werden alles dafür tun, um an der Spitze zu bleiben.“ Die Gegner schlafen nicht. Aber Deutschland hat sich fest gebissen – und will nicht mehr loslassen.