Deutschland trifft im auftakt-kracher auf tunesien – gislasons wm-mission beginnt im sap garden

Der Countdown läuft, der Plan steht: Am 13. Januar 2027 jubelt München, wenn Alfred Gislason und seine DHB-Auswahl im SAP Garden gegen Tunesien den ersten Schritt Richtung Wintermärchen 2.0 gehen. Die Auslosung im Münchner Hofbräuhaus bescherte der Handball-Nation ein Startprogramm mit Tiefgang, das sofort Nervenkitzel erzeugt.

20 Jahre nach dem titel von 2007 – das signal ist klar

Genau zwei Jahrzehnte sind vergang, seit Deutschland die Weltspitze eroberte. Nun, auf eigenem Parkett, winkt dieselbe Trophäe – und der Kader von heute spürt den Druck genauso wie die Chance. Tunesien ist kein Freilos, das nordafrikanische Kollektiv kennt jeden Trick der Euro-Defensive. Dennoch: Ein Fehlstart wäre für Gislason ein Debakel, dafür schreitet die Vorbereitung auf Hochtouren.

Serbien wartet als zweiter Gegner – und erinnert bitter an die EM-Pleite vom Januar. Uruguay wirkt auf dem Papier harmlos, doch wer sich auf Südamerikaner einlässt, riskiert K.o. durch Selbstüberschätzung. Die Regel bleibt rücksichtslos: Nur die ersten drei jeder Gruppe dürfen in die Hauptrunde einziehen.

Köln lockt mit k.o.-zauber

Köln lockt mit k.o.-zauber

Wer die Gruppenphase übersteht, packt in Köln die Koffer. Die Lanxess Arena verwandelt sich dann in die Gluthölle des deutschen Handballs – mit Fahrstuhlmusik für Schweden, Dänemark oder Frankreich. Vorher bleiben diese Giganten tabu, die DHB-Auswahl kann sich in München, Stuttgart, Kiel, Magdeburg und Hannover erst einmal Rückenwind holen.

Bob Hanning erlebt derweil in Stuttgart sein persönliches Duell als italienischer Bundestrainer. Seine Squadra Azzurra trifft auf Ägypten, Kap Verde und Saudi-Arabien – ein Neuling, der dank Wild Card dabei ist und sofort für Schlagzeilen sorgt. Die Türkei feiert ebenfalls Premiere, landet in Gruppe C neben Kroatien und Spanien – ein Schicksal, das Harte testet.

Was bleibt, ist die Gewissheit: 15 Spieltage, acht Gruppen, ein Ziel. Wer im Januar 2027 die Nase vorn hat, schreibt Geschichte – und Deutschland hat den ersten Satz bereits begonnen.