Deutscher eishockey-triumph bei olympia: 5:1 gegen frankreich – viertelfinale gegen die slowakei
Souveräner sieg für das deb-team
Mailand – Das deutsche Eishockey-Nationalteam hat bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand einen überzeugenden 5:1-Sieg gegen Frankreich gefeiert. Das Team zeigte eine starke Leistung und strahlte nach dem Spiel große Zufriedenheit aus. Der Sieg bedeutet den Einzug ins Viertelfinale, wo Deutschland am Mittwochmittag auf die Slowakei trifft.

Spielverlauf: deutschland dominiert
Nach einer wechselhaften Gruppenphase präsentierte sich die deutsche Auswahl gegen den klaren Underdog Frankreich stabil. Philipp Grubauer, der erneut starke Schlussmann, musste nur einmal hinter sich greifen, als ein Puck unglücklich ins eigene Gehäuse abgefälscht wurde. Leon Draisaitl eröffnete das Spiel mit dem 1:0. Auch die Debütanten J.J. Peterka, Josh Samanski und Nico Sturm trugen mit ihren ersten Turniertreffern zum Erfolg bei.

Stimmen zum spiel
Philipp Grubauer lobte die Defensivarbeit des Teams: „Wir haben unser Ding gemacht, uns alle gegenseitig unterstützt. Keiner hat alleine gespielt, alle fünf Mann sind immer zurück. Wir haben die richtigen Entscheidungen für die Mannschaft getroffen.“ Moritz Müller bestätigte: „Wenn wir zu verspielt gewesen wären, hätten die Franzosen uns ausgekontert. Deswegen bin ich happy mit der Art, wie das Spiel gelaufen ist.“

Leichte schwäche im zweiten drittel
Kapitän Leon Draisaitl räumte ein, dass es im zweiten Drittel eine kleine Delle gab: „Da haben wir die Franzosen ein bisschen zu viel kommen lassen.“ Trainer Harold Kreis ergänzte: „Die Scheibe wurde da nicht so zügig bewegt wie im ersten und letzten Drittel.“ Dennoch konnte die Partie nicht mehr die Richtung ändern.

Spielerversammlung ohne trainerteam
Vor dem Spiel hatten sich die Spieler der deutschen Mannschaft ohne das Trainerteam getroffen, um sich auf die wichtigen Spiele vorzubereiten. Leon Draisaitl erklärte: „Wir haben in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt. Da dauert es manchmal ein bisschen, bis wirklich jeder weiß, was seine Rolle ist.“

Rotation und eiszeitverteilung
Trainer Harold Kreis sprach auch das Thema ungleich verteilte Eiszeiten an. Leon Draisaitl ist es gewohnt, viel auf dem Eis zu stehen. Kreis betonte, dass er einen Spieler wie Draisaitl braucht, der viel Verantwortung übernimmt. Justin Schütz erhielt keine Eiszeit, was Kreis mit der Notwendigkeit begründete, einen zusätzlichen Stürmer auf der Bank zu haben.

Blick auf das viertelfinale gegen die slowakei
Im Viertelfinale trifft Deutschland nun auf die Slowakei, gegen die man vor vier Jahren noch mit 0:4 scheiterte. Philipp Grubauer blickt optimistisch voraus: „Wenn wir wieder so strukturiert spielen, wie wir es gegen Frankreich getan haben, dann haben wir eine gute Chance.“ Auch Moritz Seider erwartet ein hartes Spiel: “Es wird ein Spiel auf Augenhöhe. Das ist eine sehr körperbetonte Mannschaft.”
| Spiel | Datum und Uhrzeit |
|---|---|
| Slowakei vs. Deutschland | Mittwoch, 12:10 Uhr |
| Kanada vs. Kanada | Mittwoch, 16:40 Uhr |
| TCH/DEN vs. TCH/DEN | Mittwoch, 18:10 Uhr |
| Finnland vs. Finnland | Mittwoch, 18:10 Uhr |
| Schweiz vs. Schweiz | Mittwoch, 21:10 Uhr |
| SWE/LAT vs. SWE/LAT | Mittwoch, 21:10 Uhr |
