Der clásico gehört dem fc barcelona – und die zahlen sind brutal

Es gibt Dominanz, und dann gibt es das, was der FC Barcelona im Clásico der Frauen seit Jahren aufführt. 23 Siege gegen 1 im Gesamtvergleich. 86 Tore für Barcelona, 12 für Real Madrid. Das ist kein Sport mehr – das ist eine Erklärung.

Alexia, batlle und eine liste, die immer länger wird

Am vergangenen Sonntag im Di Stéfano schrieb Batlle ein kleines Stück Geschichte: Sie wurde die achtzehnte verschiedene Barcelonera, die gegen die Weißen trifft. Achtzehn unterschiedliche Torschützinnen – das erzählt mehr über die Tiefe dieses Kaders als jede Taktikanalyse.

Alexia Putellas nutzte die Partie, um sich neu zu behaupten. Mit ihrem 14. Clásico-Tor ist sie die alleinige Rekordtorschützin dieser Rivalität. Hinter ihr folgt Ewa Pajor mit 13 Treffern, dann Patri Guijarro mit 7 – und die Liste liest sich wie ein Who-is-who des modernen Frauenfußballs. Salma Paralluelo (6), Mariona Caldentey, Caroline Graham, Claudia Pina und Aitana Bonmatí kommen jeweils auf 5 Tore. Lieke Martens steuerte 4 bei, Asisat Oshoala und Fridolina Rolfö je 3. Dazu Esmee Brugts, Irene Paredes und Vicky López mit je 2 Treffern sowie Ana Maria Crnogorcevic, Sydney Schertenleib, Mapi León und eben Batlle mit je einem.

Lacrar gesellte sich derweil zu einer unrühmlichen Gruppe: Gemeinsam mit Misa, Peter und Gálvez zählt sie nun zu den Spielerinnen, die sich ins eigene Netz befördert haben. Ein Detail, das zeigt, wie sehr Barcelona den Gegner unter Druck setzt – bis dieser sich selbst bezwingt.

Camp nou, donnerstag, 18:45 uhr – und über 40.000 zuschauer

Camp nou, donnerstag, 18:45 uhr – und über 40.000 zuschauer

Das letzte Clásico der Saison steigt am Donnerstag um 18:45 Uhr im Camp Nou. Über 40.000 Eintrittskarten sind bereits verkauft. Die Bühne ist groß. Die Erwartung ist es auch.

Für Real Madrid geht es darum, wenigstens eine Antwort zu finden – irgendetwas, das den freien Fall in dieser Statistik bremst. Für Barcelona ist es eine weitere Gelegenheit, den Abstand auszubauen. Und wenn die Geschichte der letzten Jahre als Maßstab gilt, weiß man bereits, wer am Freitagmorgen lächelt. Die Zahlen lügen nicht – und sie zeigen keine Tendenz zur Veränderung.