Depor: der friulane ceo massimo benassi schreibt geschichte in galicien!

Ein junger Mann aus dem friulischen Land, Massimo Benassi, hat in Galicien eine Sensation vollbracht. Als CEO des Deportivo La Coruña führte er den einst glorreichen Verein zurück in die spanische erste Liga – eine Leistung, die in der Fußballwelt für Aufsehen sorgt und Fragen aufwirft, wie ein vergleichbarer Ansatz in Italien aussehen könnte.

Die rückkehr des superdepor: mehr als nur fußball

Acht Jahre des Kampfes, der finanziellen Not und des Abstiegs lagen zwischen dem Deportivo La Coruña und der Rückkehr in die Liga. Benassi, der drei dieser Jahre aktiv mitgestalten musste, betont, dass die Liga-Rückkehr für die Stadt von immenser Bedeutung ist. „Es ist eine gesunde Drucksituation, die man hier täglich spürt. Jeder Tag ohne Liga war ein Tag, an dem etwas fehlte.“

Die Segunda División ist ein gnadenloser Kampf, so Benassi. „Es ist eine brutale Liga mit 22 Mannschaften und 42 Spielen ohne Pause. Das Fairplay finanziell ist hier entscheidend, da die finanziellen Möglichkeiten für alle Teams ähnlich sind.“ Der Parachute-Effekt für Absteiger ist begrenzt, und die Unterschiede zwischen Aufsteigern und Absteigern geringer als in anderen europäischen Ligen. Dies führt zu einem extrem kompetitiven Umfeld.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt im klugen Transfergeschäft und der Förderung des eigenen Nachwuchses. Benassi erklärt: „Wir haben im internationalen Markt gute Kontakte und wussten, wo wir investieren mussten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist unsere Jugendarbeit, in die wir seit Sommer 2023 massiv investiert haben. Yeremai ist dabei nur die Spitze des Eisbergs.“

Besonders hervorzuheben ist die Bedeutung der lokalen Spieler. „Sie helfen bei der Integration neuer Spieler und stärken die Verbindung zur Gemeinschaft. Hier sind die Fans dem Depor treu, nicht Real Madrid oder Barcelona. Ein Spieler aus der Region ist ein Grund zum Stolz.“

Die Verpflichtungen Giacomo Quagliata und Samuele Mulattieri erwiesen sich als Glückstreffer. „Beide haben unsere Erwartungen übertroffen. Quagliata war außergewöhnlich, Mulattieri traf wichtige Tore und war auch abseits des Platzes eine Bereicherung. Es ist erstaunlich, dass sie in der Serie A keine Chance bekommen haben.“

Ein strategischer plan für die liga: nachhaltigkeit und nachwuchs

Ein strategischer plan für die liga: nachhaltigkeit und nachwuchs

Für die kommende Saison in der Liga erwartet Benassi eine große Herausforderung. „Wir sind uns bewusst, dass es sportlich sehr schwer werden wird. Es gibt viele Mannschaften mit größeren Budgets und Traditionen. Wir arbeiten jedoch an einem dreijährigen strategischen Plan, dessen erster Schritt die Sicherung des Klassenerhalts und die Steigerung der Einnahmen ist.“

Die Strategie beinhaltet die Erschließung von Sponsoren, Hospitality-Angeboten und die Nutzung des Stadions an 365 Tagen im Jahr. Auch digitale Assets und LED-Werbung für TV-Übertragungen spielen eine wichtige Rolle. „Mit internationalen Spielen können wir unser Publikum vervielfachen und unsere Einnahmen steigern.“

Ein Kernstück der Philosophie ist die Förderung des eigenen Nachwuchses. 25 Prozent der Mannschaft müssen aus der eigenen Jugend kommen, und mindestens 50 Prozent müssen jünger als 26 Jahre sein. „Wir denken langfristig und setzen auf junge Talente, wie die acht Spieler, die bereits in der Serie C bei uns waren und uns nun in die Liga begleiten.“

Besonders stolz ist Benassi auf die Förderung der Jugendabteilung. „Unser Zweitteam ist in der vergangenen Saison in die dritte Liga aufgestiegen, die wir selbst erst zwei Jahre zuvor verlassen hatten. Das ist eine fantastische Entwicklung.“

Benassi schließt mit einer Feststellung, die die Quintessenz seiner Arbeit widerspiegelt: „Wir haben hier bewiesen, dass es möglich ist, mit Spielern aus der Region, jungen Talenten und einem klaren Konzept erfolgreich zu sein. Und das ist in jedem Fußballmodell umsetzbar, solange man nicht jedes Jahr gewinnen muss.“

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