Dembélé glänzt, norwegen überrascht: frankreich gewinnt gruppe i!

Borussia Dortmunds Superstar Erling Haaland saß gestern Abend überraschend auf der Bank, während Frankreich gegen Norwegen mit 4:1 einen klaren Sieg feierte. Ein Spiel, das mehr Fragen aufwirft als es beantwortet, und in dem Ousmane Dembélé den Toren zum Trotz für die eigentliche Überraschung sorgte.

Die überraschende rotation der norwegischen mannschaft

Vor dem Spiel erwartete die Fußballwelt ein Duell der Superstars: Haaland gegen Mbappé. Doch Stale Solbakken, der Trainer Norwegens, präsentierte eine völlig veränderte Startelf. Neun Veränderungen gegenüber dem letzten Spiel – ein Schachzug, der selbst erfahrene Experten wie Mats Hummels verblüffte. „Es überrascht mich, dass die Norweger so stark rotierten, aber es stand ja schon im Raum, dass sie nicht auf den Gruppensieg setzen“, so Hummels. Die Entscheidung scheint vor allem der Erschöpfung der Spieler geschuldet zu sein – eine pragmatische, wenn auch riskante Strategie.

Die Konsequenz war eine qualitativ unterlegene norwegische Mannschaft, die bereits in den ersten Minuten unter Druck geriet. Kylian Mbappé zielte früh ans Tor, traf aber nur die Latte. Die Skandinavier wehrten sich zwar tapfer, konnten dem dominanten Spiel Frankreichs jedoch kaum etwas entgegenhalten.

Dembélés hattrick: ein fest für die füße

Dembélés hattrick: ein fest für die füße

Während Haaland auf der Bank schmoren musste, zeigte Ousmane Dembélé, was in ihm steckt. Der Franzose lieferte einen Auftritt der Extraklasse und erzielte einen Hattrick in nur 32 Minuten – und das mit beiden Füßen! Seine Treffer waren ein Lehrstück in Sachen Effizienz und Technik. Die Kombination aus Mbappés Vorlagen und Dembélés präzisen Schüssen war schlichtweg tödlich. Christoph Kramer, der „ZDF“-Experte, schwärmte: „Er ist der beidfüßigste Spieler der Welt!“ Dembélé selbst blieb bescheiden: „Das war erst einmal ein wichtiges Spiel, um die Gruppe zu gewinnen. Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Wir bleiben konzentriert.“

Defensive schwächen bei den franzosen

Defensive schwächen bei den franzosen

Trotz der deutlichen Siegesserie in der Gruppenphase offenbart Frankreich weiterhin defensive Schwächen. Der Anschlusstreffer Norwegens nach dem 0:2 in der Anfangsphase verdeutlichte dies auf schmerzliche Weise. Nur 13 Sekunden benötigten die Skandinavier, um den Ball im Netz unterzubringen – ein klarer Hinweis auf Unaufmerksamkeit in der französischen Abwehr. Auch der verursachte Elfmeter durch Théo Hernández zeigt, dass die Defensive noch Luft nach oben hat. „Du kannst sie packen, wenn du lange Ballpassagen hast“, analysierte Kramer, „aber du musst fehlerfrei spielen und darfst dir fast keinen Fehlpass erlauben.“

Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Frankreich seine Defizite in den Griff bekommt. Denn gegen stärkere Gegner werden solche Fehler unweigerlich bestraft. Das Achtelfinale gegen einen potenziellen Gegner wie Deutschland wird eine Standortbestimmung.