Schock in russland: deutschland scheitert erstmals in der vorrunde!

Ein Beben erschütterte vor sieben Jahren die Fußballwelt: Die deutsche Nationalmannschaft, einst unbesiegbar, schied bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland überraschend in der Gruppenphase aus. Ein historischer Tiefpunkt, der bis heute nachwirkt und Fragen aufwirft.

Die verlorene leichtigkeit: was schief lief

Die Erinnerungen sind noch frisch: Ein 0:1 gegen Mexiko in Moskau eröffnete das Turnier alles andere als vielversprechend. Doch viele sahen im folgenden Spiel gegen Schweden die Chance auf eine Wende. Marco Reus glich in der 48. Minute einen frühen Rückstand aus, und Toni Kroos sorgte mit einem Freistoß in der Nachspielzeit für die Führung. Ein 2:1 – ein Hoffnungsschimmer!

Doch diese Hoffnung wurde jäh zerstört. Vier Tage später in Kasan fand das DFB-Team gegen Südkorea zu keiner Zeit ins Spiel. Ein Spiel, das von einer erschreckenden Passivität und fehlender Entschlossenheit geprägt war. Kim Young-gwon und Son Heung-min schlugen in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit zu – 0:2. Aus. Vorbei. Die deutsche WM-Reise war abrupt beendet.

„Es hat die Leichtigkeit und spielerische Klasse gefehlt, die wir normalerweise haben“, kommentierte ein sichtlich enttäuschter Bundestrainer Joachim Löw nach dem Spiel. Eine ehrliche Analyse, die die Probleme des Teams auf den Punkt brachte. Es war nicht die fehlende Physis oder der fehlende Wille, sondern die fehlende Kreativität und das fehlende Selbstvertrauen, das dem DFB-Team zu fehlen schien.

Ein generationenwechsel?

Ein generationenwechsel?

Die Niederlage gegen Südkorea war mehr als nur ein sportliches Ergebnis. Sie offenbarte einen tiefgreifenden Generationenwechsel, der offenbar nicht reibungslos verlief. Die Stars von 2014, die das Team zu WM-Gold geführt hatten, waren nicht mehr in Bestform, und die neue Generation hatte es versäumt, sich zu etablieren. Ein Teufelskreis, der schließlich zum Scheitern führte.

Die Welt schaute fassungslos zu, als das DFB-Team, das zuvor als Titelanwärter gehandelt worden war, plötzlich am Boden lag. Die Diskussionen in den Medien und in der Öffentlichkeit waren heftig. Was war passiert? Was musste sich ändern?

Die Antwort auf diese Fragen ist bis heute nicht vollständig geklärt. Aber eines ist sicher: Der Vorrundausschluss von 2018 war ein Wendepunkt in der Geschichte des deutschen Fußballs – ein Wendepunkt, der Schmerzen verursachte, aber auch wichtige Lehren zog. Die deutsche Mannschaft reagierte mit einem Umbruch, der letztendlich zu neuen Erfolgen führen sollte. Aber die Erinnerung an diesen schwarzen Tag in Kasan wird immer bleiben – als Mahnung, dass im Fußball nichts selbstverständlich ist.