De-la-fuente-poker: almería-verpasser öffnet neue transfer-optionen

Ein Schock für die Fans des Almería, ein Hoffnungsschimmer für Leganés und Miguel de la Fuente: Das verpasste Aufstiegs-Playoff-Finale gegen Málaga hat die Zukunft des Stürmers komplett neu gezeichnet. Was Stunden zuvor noch wie ein sicherer Abgang aus Butarque aussah, ist nun eine Frage, die der andalusische Verein beantworten muss – und die Entscheidung wird alles andere als einfach werden.

Die verpasste chance: almería und die kaufoption

Die Leihe von Miguel de la Fuente an Almería war an eine Klausel geknüpft: wäre der Aufstieg in die Primera División geschafft, wäre die Kaufoption über 1,5 Millionen Euro zwingend fällig geworden. Doch der Traum von der ersten Liga platzte, und mit ihm die automatische Verpflichtung. Almería kann die Option nun ziehen oder fallen lassen – und das Team ist bekannt dafür, wohlüberlegt vorzugehen. Denn die Leistungen von De la Fuente in Almería waren beeindruckend. Er fand zurück in die Spur, genoss die Aufmerksamkeit und das Vertrauen der Fans, die seine Einsatzbereitschaft und sein unermüdliches Arbeiten schätzten. Der Verein ist zufrieden mit ihm – ein Verbleib ist demnach durchaus denkbar, selbst nach diesem bitteren Rückschlag.

Die Situation steht im krassen Gegensatz zu den letzten Monaten in Leganés, wo weder Paco López noch sein Nachfolger Igor Oca eine feste Rolle für den Angreifer fanden. De la Fuente erkannte, dass er eine Veränderung brauchte, um wieder zu seiner alten Form zu finden – und das bekam er in Almería.

Ein alter bekannter: de la fuente und leganés

Ein alter bekannter: de la fuente und leganés

Man sollte nicht vergessen, welche Bedeutung Miguel de la Fuente für Leganés hat. Er war einer der Schlüsselspieler beim sensationellen Aufstieg in die Primera División unter Borja Jiménez. In jener Saison erzielte er 13 Tore in 35 Spielen und hinterließ einen unvergesslichen Eindruck, insbesondere beim entscheidenden Treffer, der den Aufstieg besiegelte. Sollte Almería die Kaufoption ziehen, würde Leganés einen beträchtlichen Betrag erhalten – allerdings nicht die vollen 1,5 Millionen Euro, da der Alavés noch 20% der Transferrechte besitzt.

Die Karten liegen neu auf dem Tisch. De la Fuente gehört weiterhin Leganés, aber die verpasste Chance des Almería hat eine scheinbar unausweichliche Abwandlung gestoppt und die Entscheidung zurück in die Büros verlagert. Der Stürmer ist begehrt, Almería ist zufrieden mit ihm, und in Butarque wird die Entwicklung mit Spannung verfolgt. Der Deal ist noch lange nicht durch.

Die zahlen sprechen für sich: de la fuente

Die zahlen sprechen für sich: de la fuente's wert

Die 1,5 Millionen Euro Kaufoption sind zwar eine Summe, aber sie spiegeln den Wert von Miguel de la Fuente wider. Seine Leistungen in Almería haben gezeigt, dass er noch immer zu Höchstleistungen fähig ist. Die Frage ist nun, ob Almería bereit ist, diesen Preis zu zahlen, um ihn langfristig an sich zu binden, oder ob Leganés ihn zu einem späteren Zeitpunkt für einen höheren Preis abgeben kann. Die Entscheidung liegt bei den Verantwortlichen – und die Zeit drängt.