Hertha-frauen feiern aufstieg: historischer moment für berlin!

Berlin bebt! Die Frauen von Hertha BSC haben es geschafft: Sie sind in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Ein furioser Saisonabschluss und ein dramatisches Rückspiel gegen den 1. FC Saarbrücken besiegelten den Triumph – vor einer Kulisse, die ihresgleichen sucht.

Ein stadion voller emotionen: 4.203 fans stürmen den wurfplatz

Ein stadion voller emotionen: 4.203 fans stürmen den wurfplatz

Die Atmosphäre im Hertha Amateurstadion war elektrisierend. 4.203 Zuschauer säumten die Ränge, um die Frauenmannschaft anzufeuern – ein Beweis für die wachsende Popularität des Frauenfußballs in der Hauptstadt. Die Erwartungen waren hoch, doch was folgte, übertraf alles, was sich die Fans hätten vorstellen können.

Bereits nach neun Sekunden war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Ein katastrophaler Fehlpass der Saarländerinnen ermöglichte Elfie Wellhausen einen Blitzangriff und einen präzisen Lupfer über Torfrau Nora Clausen – 1:0 für Hertha! Doch Saarbrücken ließ sich nicht entmutigen. Yara Volpert gelang nach einer Standardsituation der Ausgleich, und plötzlich stand es 1:1.

Das Spiel wogte hin und her, mit Chancen auf beiden Seiten. Lotte Reimold scheiterte an der glänzend aufgelegten Clausen, während Lilli Berwind knapp am Tor vorbei köpfte. Die Berlinerinnen dominierten zwar das Spielgeschehen, doch die Saarländerinnen hielten dagegen und zeigten, dass sie noch lange nicht abgeschrieben waren.

Die zweite Halbzeit begann mit einem weiteren Angriff der Herthanerinnen, doch erneut war Clausen zur Stelle. Als die Partie sich dem Ende zuneigte, schien das Hinspielergebnis von 4:1 für Hertha den Aufstieg bereits zu besiegeln. Doch Saarbrücken kämpfte verbissen und erhöhte den Druck. Ein später Treffer von Kristin Hauck brachte die Gäste kurzzeitig wieder ins Spiel, bevor Lena Ripperger das Ergebnis auf 3:2 stellte. Ein irres Finale!

Die Entscheidung: Trotz des späten 2:3-Siegs der Saarländerinnen reichte Hertha der Vorsprung aus dem Hinspiel, um den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt zu machen. Ein historischer Moment für den Berliner Frauenfußball.

Tobias Kurbjuweit: