De bruyne schmettert gerüchte: „ich bin topfit – und lukaku? neapel ist ein bienenkorb“
Kevin De Bruyne lässt keine Frage offen. 36 Stunden vor dem Test der Roten Teufel in Miami gegen die USA stellt der Belgier klar: „Ich fühle mich besser als zu Zeiten vor meiner Adduktoren-OP. Meine Werte sind auf Vordermann, die Belastung ist höher als geplant – und das ist gut so.“ Der 34-Jährige lacht, als er die nächste Journalistenhand sieht. Thema: Romelu Lukaku.
Neapel zittert – und de bruyne kennt die szenerie
„Wenn in Neapel etwas rumpelt, hört man es in ganz Europa“, sagt der Mittelfeldstratege. Gemeint ist die mediale Hexenküche um Lukakus Ausfall beim 0:1 in Parma. De Bruyne zuckt mit den Schultern: „Ich bin nicht sein Arzt, aber ich kenne die Geräuschkulisse. Romelu hatte ein Jahr, in dem selbst seine Schatten ihn kritisiert haben. Das frisst Energie.“
Die Zahlen sprechen für sich: Lukaku kam in dieser Saison auf 18 Pflichtspiel-Einsätze, nur neun Mal über 70 Minuten. Trotzdem lieferte er zwölf Torbeteiligungen – ein Schnitt von 0,67 pro 90 Minuten. De Bruyne nickt: „Effizienz ist seine DNA. Aber Effizienz nützt nichts, wenn der Körper streikt.“

Testspiel? für de bruyne ein nebenschauplatz
Am Samstag (Kick-off 18.00 Urt, ESPN) wird er höchstens 60 Minuten durchlaufen. „Diese Länderspielperiode ist ein Timing-Training für die Champions-League-Viertelfinals“, verrät er. Manchester City wartet auf ihn, und er wartet auf City. „Ich brauche keine 90-Minuten-Marathon, ich brauche Rhythmus. Die wahren Prüfungen folgen im April.“
Ein Blick auf die Uhr, dann der finale Seitenhieb: „Romelu wird zurückkommen. Und Neapel wird wieder lauter sein als je zuvor. Das ist kein Fluch – das ist Liebe in Surround.“
