Dbb-frauen bei heim-wm: knifflige auslosung in berlin!

Berlin hält die Luft an: Die Auslosung zur Heim-Weltmeisterschaft im Basketball der Frauen hat für die deutsche Nationalmannschaft eine spannende, aber auch potenziell heikle Situation geschaffen. Satou Sabally und Co. können durchweg starke Gegner erwarten, auch wenn es ihnen erspart blieb, gleich gegen die absoluten Top-Teams antreten zu müssen.

Wer sind die größten herausforderungen für das dbb-team?

Die Ziehung am Dienstag (18:00 Uhr) im Berliner Kraftwerk offenbarte, dass die deutsche Mannschaft in der Vorrundenstaffel A auf Zäpfchen sitzen wird. Während Titelverteidiger USA, Frankreich und Australien als direkte Gegner ausbleiben, drohen Duelle mit dem Weltranglistenvierten China, dem Europameister Belgien (Rang 5) oder Spanien (Rang 6). Das ist kein Zuckerschlecken! Olaf Lange, der Bundestrainer, wird seine Taktikfäden neu justieren müssen, um gegen diese Kaliber bestehen zu können.

Die Qualifikation im März verlief zwar sportlich unbedeutend – im Rücken des ungeschlagenen Gastgebers Frankreich Zweiter werden – aber sie hat gezeigt, dass das Team um Starspielerin Sabally (New York Liberty) noch Luft nach oben hat. Es gilt nun, die Fehler zu analysieren und die Stärken optimal einzusetzen. Die begrenzte Anzahl an europäischen Teams pro Gruppe (maximal zwei) erschwert die Aufgabe zusätzlich.

Dirk nowitzki ehrt die deutsche basketball-tradition

Neben der Auslosung gibt es im Kraftwerk Berlin einen weiteren Höhepunkt: Die FIBA wird neue Mitglieder in ihre Hall of Fame aufnehmen, darunter auch die deutsche Basketball-Legende Dirk Nowitzki. Eine gebührende Ehrung für eine Karriere, die das deutsche Basketball nachhaltig geprägt hat und die sicherlich die jungen Spielerinnen zu Höchstleistungen anspornen wird. Es ist ein Zeichen der Wertschätzung für eine Ära und ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft.

Die WM selbst findet vom 4. bis 13. September statt und stellt für Deutschland die dritte Teilnahme an einer Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen dar – nach 1998 (ebenfalls zu Hause) und 1967 (DDR in Prag). Die Erwartungen sind hoch, der Druck ist spürbar, aber das deutsche Team hat das Potenzial, für einige Überraschungen zu sorgen. Die sportliche Herausforderung ist zwar enorm, aber die Unterstützung der Fans und der Glaube an die eigenen Fähigkeiten werden entscheidend sein.

Die Zahl von über 3 Millionen Sportfans, die bereits die App des Deutschen Sportbundes nutzen, zeigt das immense Interesse an Sport in Deutschland. Es bleibt abzuwarten, ob die DBB-Frauen diesen Enthusiasmus mit ihren Leistungen auf dem Spielfeld beflügeln können. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren; die Gegner sind bekannt; das Ziel ist klar: Deutschland will bei der Heim-WM eine Rolle spielen.