Dankert: deutscher schiedsrichter schreibt wm-geschichte als var
Bastian Dankert aus Rostock ist nicht einfach nur ein Bundesliga-Schiedsrichter – er ist ein Pionier. Der 46-Jährige hat ein sportliches Novum aufgestellt: Er ist der erste und bislang einzige Unparteiische, der an drei Fußball-Weltmeisterschaften als Video-Assistent im Einsatz war. Die FIFA würdigt diesen außergewöhnlichen Rekord eines deutschen Schiedsrichters.

Ein fels in der brandung im videocenter
Dankerts Karriere als VAR ist bemerkenswert. Er war bereits bei den Weltmeisterschaften in Russland 2018 und Katar 2022 aktiv, ebenso bei der Frauen-WM in Frankreich 2019 und der Klub-WM 2025. Die FIFA betont, dass er zu den Schiedsrichtern mit den meisten VAR-Einsätzen in der WM-Geschichte gehört. Bei der aktuellen Endrunde in Dallas ist Dankert ein fester Bestandteil des Videocenter-Teams.
Seine Expertise ist gefragt: Dankerts Einfluss erstreckt sich sogar auf das WM-Debüt von Felix Zwayer in Seattle. Der zweite Treffer der USA im Spiel gegen Australien (2:0) wurde erst nach Dankerts Intervention gewertet. Ein Beweis für seine Präzision und sein Gespür für die Details, die über Sieg und Niederlage entscheiden können. Es ist mehr als nur ein Job für ihn; es ist eine Verantwortung, die er mit Bravour meistert.
Doch was bedeutet dieser Rekord wirklich? Es zeigt, wie wichtig die Rolle des Video-Assistenten im modernen Fußball geworden ist und wie Deutschland in diesem Bereich eine führende Position einnimmt. Bastian Dankert ist dabei nicht nur ein Schiedsrichter, sondern ein Botschafter des deutschen Fußballs, der mit seiner Arbeit das Spiel fairer und transparenter macht. Die FIFA hat ihm zu Recht Anerkennung zollend.
