Dajana eitberger: silberne tränen bei olympia – ein emotionaler abschied

Silberne premiere im doppelsitzer: eitberger und matschina schreiben geschichte

Ein historischer Moment für den deutschen Rodelsport: Dajana Eitberger und Magdalena Matschina gewannen bei den Olympischen Winterspielen Silber im erstmals ausgetragenen Doppelsitzer-Wettbewerb der Frauen. Doch der Erfolg war von einer tiefen Emotionalität überschattet, wie Eitberger im Anschluss offenherzig gestand.

„Der schlimmste tag meines lebens“: eitbergers überraschendes geständnis

„Der schlimmste tag meines lebens“: eitbergers überraschendes geständnis

Die Freude über die Medaille wich schnell einem unerwarteten Geständnis. Reporter Claus Lufen von der ARD zeigte sich verwundert, als Eitberger nach dem Gewinn erklärte: „Das war der schlimmste Tag in meinem Leben.“ Diese Aussage löste großes Interesse und die Frage nach den Gründen aus.

Unbändige sehnsucht nach sohn levi

Die 35-Jährige offenbarte, dass sie den ganzen Tag über unkontrolliert geweint habe und ihren fünfjährigen Sohn Levi schmerzlich vermisst habe. „Es ging schon mit dem Aufstehen los. Ich war heute sehr emotional, habe im Zehn-Minuten-Takt nur geheult und weiß gar nicht wieso“, so Eitberger. Mehrfache Anrufe bei ihrem Sohn konnten die Sehnsucht nicht stillen.

Karriereende nach dieser saison

Für die Mutter eines Sohnes ist die Saison nach Olympia der Abschluss ihrer beeindruckenden Karriere. Bereits 2018 hatte Eitberger im Einsitzer-Wettbewerb Silber gewonnen. „Ich habe viel Revue passieren lassen. In den letzten acht Jahren hat sich in meinem Leben so viel verändert“, erklärte sie und sandte liebevolle Grüße an ihren Sohn: „Levi, heute habe ich dich besonders vermisst – ganz liebe Grüße, ich hab dich sehr lieb. Ich hoffe, du hast fleißig mit Oma und Opa Daumen gedrückt.“

Ein dank an chris und bundestrainer patric leitner

Eitberger erinnerte sich an eine Zusage an ihren Partner Chris, Levis Vater, vor vier Jahren: „Ich habe zu Chris gesagt: Gibst du mir nochmal vier Jahre? Ich hatte so ein Gefühl: Da kommt noch was Großes und ich sollte ein Stück weit recht behalten.“ Sie bedankte sich auch bei Bundestrainer Patric Leitner, der sie von der Idee des Doppelsitzers überzeugen musste. „Der Leiti musste mich regelrecht bebetteln, aber es war die richtige Entscheidung.“

Eine neue freundschaft und ein erfüllter traum

Der Wechsel zum Doppelsitzer zur Saison 2023/24 war für Eitberger eine positive Wendung. Sie bildete ein erfolgreiches Duo mit der 15 Jahre jüngeren Magdalena Matschina. „Dass ich mich nochmal im Teamsport finde, hätte ich nicht gedacht. Magdalena ist mir eine tolle Freundin geworden“, schloss Eitberger. Die harte Arbeit und der Glaube an sich selbst haben sich ausgezahlt.

Olympia-ergebnisse im überblick

  • Gold: [Hier könnten die Ergebnisse der Goldmedaillengewinner stehen, falls bekannt]
  • Silber: Dajana Eitberger & Magdalena Matschina (Deutschland)
  • Bronze: [Hier könnten die Ergebnisse der Bronzemedaillengewinner stehen, falls bekannt]