Cucurella-deal löst rache-aktion? chelsea jagt real-star carreras
Madrid fiebert, London spekuliert: Nur wenige Tage, nachdem Real Madrid den Linksverteidiger Marc Cucurella von Chelsea abgeworben hat, könnte nun der Gegenschlag erfolgen. Chelsea soll ein Auge auf Álvaro Carreras geworfen haben, ein Spieler, den Trainer Xabi Alonso erst im Sommer 2025 nach Madrid geholt hatte – eine mögliche Racheaktion des Basken gegen seinen Ex-Arbeitgeber, wie der englische Journalist Simon Phillips und die spanische Marca berichten.

Alonso's schlüsselspieler im fokus der blues
Die Geschichte ist pikant: Alonso erkannte das Potenzial von Carreras bei Benfica und drängte auf dessen Verpflichtung. Real zahlte damals 50 Millionen Euro für den talentierten Linksverteidiger. Nun scheint Chelsea die Gelegenheit zu nutzen, um die Waage wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Allerdings ist der Schritt noch nicht offiziell. Es handelt sich lediglich um eine Sondierung, um mögliche Transferziele auszuloten.
Was niemand so recht beachtet: Die Entscheidung Alonsos, Carreras nach Madrid zu holen, war alles andere als eine Formalität. Der junge Spanier etablierte sich schnell als Stammspieler und überzeugte mit seiner aggressiven Spielweise und seinem taktischen Verständnis. In 25 von 34 Spielen schenkte ihm Alonso sein Vertrauen – ein klares Zeichen seiner Wertschätzung.
Nach einem 2:0-Sieg gegen Espanyol Barcelona im September 2025 schwärmte Alonso von Carreras: „Ich war optimistisch, wir haben ihn ja schon länger beobachtet. Aber sein Charakter und sein Kampfgeist haben mich positiv überrascht. Er macht sehr wenige Fehler und hat eine tolle Mentalität.“ Diese Worte unterstreichen, wie hoch Alonso den Spieler schätzt – und warum Chelsea nun hellhörig wird.
Chelsea-Trainer Mauricio Pochettino könnte in Carreras eine Verstärkung für die linke Abwehrseite sehen. Dass Alonso den Spieler kennt und ihm vertraut, wäre ein zusätzlicher Bonus. Die Frage ist: Kann Chelsea die 50 Millionen Euro, die Real im Sommer 2025 investierte, auf den Tisch legen? Und ist Real überhaupt bereit, einen Spieler abzugeben, der erst vor kurzem so teuer eingekauft wurde?
Die Madrilenen sind in dieser Situation nicht unter Druck. Carreras hat einen Vertrag bis 2031, und sein Marktwert dürfte sich seit seinem Wechsel nach Madrid deutlich erhöht haben. Ein Verkauf wäre für Real zwar finanziell attraktiv, würde aber auch einen Verlust an Qualität bedeuten. Ob Chelsea die nötige Überzeugungskraft besitzt, um Real von einem Transfer Carreras zu überzeugen, bleibt abzuwarten.
