Córdoba: überraschend stark auswärts, zu schwach zu hause!

Cordoba – ein Team, das in der Segunda División überrascht. Nicht mit einer viralen Granate, wie sie einst Claudio Ranieri bei Valencia präsentierte, aber mit einer Diskrepanz, die Fragen aufwirft: Was wäre aus dieser Saison geworden, hätte man zu Hause nur etwas mehr Konstanz bewiesen?

Die auswärtsstärke beeindruckt, die heimspiele sind ein rätsel

Die auswärtsstärke beeindruckt, die heimspiele sind ein rätsel

Denn während die Reiseleistungen des Teams von Iván Ania nach einer verheerenden Durststrecke von nur einem Punkt aus 24 Spielen beeindrucken, sind die Ergebnisse im eigenen Stadion alles andere als zufriedenstellend. Nach Abschluss des 36. Spieltages rangiert Córdoba als viertbester Auswärtsteam der Liga. Mit 26 Punkten werden lediglich Deportivo (32), Racing (30) und Elche (27) übertroffen – Werte, die normalerweise auf eine Playoff-Qualifikation hindeuten würden. Die Zahlen lügen nicht: Córdoba brilliert abseits der eigenen vier Wände.

Doch der eigentliche Stolperstein für das andalusische Team ist und bleibt die eigene Heimspielstätte. Ein Umstand, der angesichts von über 17.000 eingefleischten Anhängern und einer der besten Atmosphären der Segunda División kaum zu erwarten war. Córdoba hat mehr Punkte liegen gelassen (26), als es zu Hause gewonnen hat (25). Ein bitteres Paradoxon.

Obwohl Córdoba über die Klassenhälfte hinausgerutscht ist und realistische Ziele fehlen, bietet sich nun die Chance zur Verbesserung. Drei der nächsten vier Spiele werden zu Hause bestritten, und zwar gegen direkte Konkurrenten aus der gleichen Tabellenregion: Sporting, Albacete und Granada (nach einem Ausflug nach Castellón). Ein letzter Aufbäumer? Die Gelegenheit, die Hausaufgaben nachzuholen, ist da, bevor die Saison ihren Lauf nimmt.

Die Diskrepanz zwischen den Auswärts- und Heimleistungen ist alarmierend und zeigt, dass in Córdoba noch erhebliches Verbesserungspotenzial schlummert. Es bleibt abzuwarten, ob die Mannschaft in der Lage ist, diese Schwäche zu überwinden und die Unterstützung der eigenen Fans in positive Ergebnisse umzumünzen. Denn eines ist klar: Nur mit einer stabilen Heimspielstatistik kann Córdoba in der kommenden Saison wirklich angreifen.