Conte setzt auf hojlund, d'aversa lässt zapata-simeone-turbo laufen
Neapel treibt den Turbo. Antonio Conte schickt Rasmus Hojlund als einsame Spitze gegen Torino, während Paolo D'Aversa nach dem 3:0 gegen Lazio dieselbe Sturm-Doppelspitze Zapata-Simeone noch einmal auflässt. 20.45 Uhr, Stadio Maradona, 28. Spieltag – das Duell der beiden formstarken Trainer beginnt.
Conte rotiert ohne lobotka
Der Slowake fehlt mit Syndesmose-Band-Ausfall, deshalb rückt Billy Gilmour neben Eljif Elmas in die Doppel-Sechs. Links hinten übernimmt Mathías Olivera die Außenbahn, rechts Matteo Politano. Juan Jesus bildet mit Alessandro Buongiorno und Olivera eine Dreierkette vor Milinkovic-Savic. Hinter Hojlund laufen Alisson Santos und Pablo Vergara als hängende Spitzen auf – ein 3-4-2-1, das sofort umschaltet.
Die Entscheidung gegen Lobotka ist keine kleine. Der Kroate war bislang der einzige Sechser mit Passquote über 92 % und fünf Balleroberungen pro Spiel. Gilmour bringt dafur mehr vertikale Impulse, aber weniger Sicherheit. Conte riskiert.

D'aversa vertraut dem vlasic-zapata-turbo
Der neue Toro-Coach beließ nach dem Lazio-Sieg dieselbe Startelf. Im Tor Lukas Paleari, vor ihm Coco-Ismajli-Ebosse. Die Flügel Lazaro und Obrador sollen Neapels Außensturm pressen, Gineitis und Prati sichern das Zentrum. Vlasic steht als hängende Zeh zwischen den Linien, Zapata und Simeone jagen jeden zweiten Ball.
Die Bilanz spricht für den Gast: Seit 2021 holte Turin in Neapel vier Punkte aus zwei Spielen, beide ohne Gegentor. Doch das war vor Conte.
Die Wetter-App zeigt 13 Grad und leichten Südwind – ideale Bedingungen für ein offenes Spiel. 48 000 Tickets weg, 2 000 Toro-Fans aus Piemont angereist. Der Maradona wird kochen.
Kick-off in 90 Minuten. Conte jagt den zweiten Sieg in Folge, D'Aversa den zweiten Sieg seiner Amtszeit. Wer trifft zuerst: Hojlund oder Zapata? Die Antwort liefert der Rasen.
