Como zittert: roma stolpert zum sinigaglia – juve lacht über das restprogramm

Am Sonntag kommt es zur Schicksalswoche für Cesc Fabregas. Sein Como empfängt die angeschlagene Roma – und könnte mit einem Sieg den Sprung auf Champions-League-Platz vier perfekt machen. Die Rechnung ist simpel: Gewinnt Como, liegt die Giallorossi drei Spieltage vor Schluss außerhalb der Königsklasse.

Juve lacht über das restprogramm

Juve lacht über das restprogramm

Während in Como die Nerven flackern, sitzt die alte Dame entspannt im Poltrona. Juventus hat nicht nur den zweiten Platz fest im Griff, sondern auch das freundlichste Programm der Verfolger. Atalanta, Fiorentina, Roma, Como – das klingt nach Punkteparadies für Allegri, der nur noch sieben Zähler Rückstand auf Tabellenführer Inter hat.

Die Milan-Auswärtspleite gegen Leverkusen hat die Rossoneri praktisch aus dem Rennen geworfen. Mit neun Punkten Vorsprung auf Roma kann sich Juve sogar eine Niederlage erlauben – und trotzdem noch direkt in die Gruppenphase einziehen. Das ist keine theoretische Rechnung, sondern kalte Realität.

Das eigentliche Drama spielt sich hinter den Top-Vier ab. Napoli tankt mit zurückgekehrten Leistungsträgern Selbstvertrauen, Atalanta schielt nach dem Pokal-Aus wieder auf Europa. Doch der Platz Nummer vier ist nur einmal zu haben – und am Sonntag entscheidet sich im Sinigaglia, wer noch mitmischen darf.

Fabregas kennt diese Drucksituation aus seiner Spielerkarriere. Als Coach muss er sie nun von der anderen Seite erleben. Seine Como-Truppe hat die beste Ausgangsposition, aber auch die geringste Erfahrung. Wenn sie Roma aus dem Gleichgewicht wirft, ist der Traum vom internationalen Frühling plötzlich greifbar nah.

Die Uhr tickt. In 72 Stunden könnte die Europa-League-Tür für eine Traditionsgröße ins Schloss fallen – und eine Provinz-Mannschaft würde Geschichte schreiben. Die Serie A liefert mal wieder das Drehbuch, das kein Hollywood-Autor besser hätte erfinden können.