Colombia mayor: über drei millionen senioren erhalten finanzielle unterstützung
Eine erlösende Nachricht für viele ältere Menschen in Kolumbien: Die Regierung hat den Beginn einer neuen Auszahlungsrunde für das Programm „Colombia Mayor“ bestätigt. Rund drei Millionen Senioren, die bisher keine Rente erhalten, können ab dieser Woche auf eine dringend benötigte finanzielle Stütze hoffen.
Die details der auszahlung im überblick
Im aktuellen Zyklus (Zyklus 4 von 2026) werden 230.000 Pesos pro Berechtigten ausgezahlt. Diese Summe stellt einen wichtigen Schritt der aktuellen Regierung dar, um das soziale Sicherheitsnetz für die ältere Generation zu stärken. Die Verteilung dieser Gelder obliegt dem Logistikunternehmen SuperGIROS, das auf ein landesweites Netzwerk von Partnern setzt, um eine reibungslose Abwicklung in allen Gemeinden zu gewährleisten.
Der Zeitplan sieht vor, dass die Auszahlungen am 11. Mai 2026 beginnen und bis zum 27. Mai 2026 andauern. Berechtigte haben also etwa 15 bis 17 Tage Zeit, um ihr Geld persönlich an den autorisierten Zahlstellen abzuholen. Es ist wichtig zu beachten, dass es sich um eine persönliche Abwicklung handelt – es sind keine Vermittler oder Gebühren erforderlich.

Wer profitiert von der unterstützung?
Die Kriterien für die Auswahl der Begünstigten sind klar definiert: Dazu gehören Senioren in extremer Vulnerabilität (Sisbén IV Gruppen A, B oder Subgruppe C1), Angehörige indigener Gemeinschaften sowie Personen, die bereits am Programm „Beneficios Económicos Periódicos“ (BEPS) teilnehmen. Ein besonderer Service wird für Senioren ab 90 Jahren angeboten, die die Möglichkeit haben, die Auszahlung nach Hause zu erhalten.
Wichtig: Um den Zuschuss zu erhalten, ist die Vorlage des Originalausweises (keine Kopie) unerlässlich. Zudem ist es ratsam, vorab zu prüfen, ob in der jeweiligen Gemeinde ein „Pico y Cédula“-System gilt, das den Abruf des Geldes einschränken könnte. Die Verfügbarkeit der Auszahlung sollte ebenfalls über die Kanäle von SuperGIROS überprüft werden, um unnötige Wege zu vermeiden.
Die Regierung zeigt mit dieser Maßnahme, dass sie die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung ernst nimmt und sich für deren soziale Sicherheit einsetzt. Die Zahl spricht für sich: 230.000 Pesos können für viele Senioren den Unterschied zwischen Existenznot und einem würdevolleren Leben ausmachen.
