Chivu setzt auf bonny neben lautaro – verona schickt bowie
San Siro zittert schon. 15 Uhr, 37. Spieltag, und die Aufstellungen sind da. Chivu feiert seine Meister-Inter mit nur einer Änderung im Block: Bonnystürmt an der Seite von Lautaro. Der Rest ist die Betonwand, die die Nerazzurri zur Titelmaschine machte – Sommer, De Vrij, Acerbi, Carlos Augusto, davor das Mittelfeld mit der unzerbrechlichen Achse Diouf-Sucic-Mkhitaryan.

Sammarco wirft bowie als joker
Auf der Gegenseite kennt Sammarco nur eins: alles oder nichts. Montipò behält den Kasten, die Dreierkette aus Nelsson, Edmundsson und Valentini soll Lautaro das Leben sauer machen. Im Zentrum mischt Gagliardini gegen seinen Ex-Verein mit – eine persönliche Pokalrunde mitten im Ligaalltag. Vorne sorgen Suslov und Bowie für Tempo, ein Duo, das in den letzten vier Auswärtsspielen drei Treffer markierte.
Die Zahlen sprechen klar: Inter kassierte in den letzten fünf Partien nur einen Gegentreffer, Verona brauchte in dieser Phase neun, um überhaupt ein Tor zu erzielen. Doch der Rasen von San Siro kennt keine Tabellenform. Hier zählt Momentgefühl, hier zählt Druck. Und der sitzt heute auf den Schultern der Gialloblù – bei einer Niederlage winkt der Relegationsplatz.
Während die Kurve schon vor Anpfiff das Spielgerät wärmt, steht Chivu mit verschränkten Armen an der Seitenlinie. Kein Wort. Seine Elf ist gemacht, sein Plan steht. 90 Minuten trennen ihn von der perfekten Saison. 90 Minuten trennen Verona vom Abstiegschaos. Der Countdown läuft.
